Potenz in der Homöopathie
veröffentlicht am: Mittwoch, den 14. März
Nein - nicht das, was der Unbedarfte nun denkt...
..."Homöopathische Dynamisierung ist ein Vorgang durch den die medizinischen Eigenschaften, die in natürlichen Substanzen in latenter Form vorliegen, solange sie sich im Urzustand befinden, in einem unglaublichen Masse entfacht und entwickelt werden. Im Prinzip geht es bei der Dynamisierung eines Heilmittels um die Isolierung der heilenden Energie von der materiellen Substanz eines Trägerstoffes, also so wie sich das Heilmittel in seiner nicht potenzierten Form darstellt." So steht es im HomöopathieZeit-Lexikon.
Nun gibt es verschiedene Potenzstufen, die alle ihren Ort und ihre Zeit haben....
Da Homöopathie eine hochindividuelle Angelegenheit ist, die immer auf den Einzelfall ausgerichtet ist, lassen sich eigentlich auch keine wirklich genauen Anhaltswerte für die Wahl der geeigneten Potenz geben. Trotzdem, eine ganz grobe Orientierung, die sich an der Ebene der Pathologie ausrichtet, mag diese hier sein (ausgerichtet an LM- und C-Potenzen, aber Vergleichbares lässt sich auch für D-Potenzen einteilen):
Es gibt andere Orientierungspunkte wie Alter des Patienten, Mittelqualität und das Mittel selbst - aber für den Anfänger mag diese Orientierung erst einmal reichen. Bitte auch daran denken, dass es bei den Zuordnungen nur um ein Modell handelt. Es gibt genügend Therapeuten, die mit gutem Grund auch bei rein körperlichen Beschwerden nie unter der C 200 anfangen und auch solche, die bereits bei einer LM XII trotz deutlicher psychischer Symptomatik grösste Bedenken haben - aber all das ist eine Folge davon, dass Homöopathie eine ausgenommen individuelle Angelegenheit ist
..."Homöopathische Dynamisierung ist ein Vorgang durch den die medizinischen Eigenschaften, die in natürlichen Substanzen in latenter Form vorliegen, solange sie sich im Urzustand befinden, in einem unglaublichen Masse entfacht und entwickelt werden. Im Prinzip geht es bei der Dynamisierung eines Heilmittels um die Isolierung der heilenden Energie von der materiellen Substanz eines Trägerstoffes, also so wie sich das Heilmittel in seiner nicht potenzierten Form darstellt." So steht es im HomöopathieZeit-Lexikon.
Nun gibt es verschiedene Potenzstufen, die alle ihren Ort und ihre Zeit haben....
Da Homöopathie eine hochindividuelle Angelegenheit ist, die immer auf den Einzelfall ausgerichtet ist, lassen sich eigentlich auch keine wirklich genauen Anhaltswerte für die Wahl der geeigneten Potenz geben. Trotzdem, eine ganz grobe Orientierung, die sich an der Ebene der Pathologie ausrichtet, mag diese hier sein (ausgerichtet an LM- und C-Potenzen, aber Vergleichbares lässt sich auch für D-Potenzen einteilen):
- C 6 oder LM 1-2
hier geht es vordringlich um die Behandlung eher oberflächiger Beschwerden bzw. solcher, die eigentlich und meistens von alleine wieder verschwinden. Solche Potenzen wird am Ehesten der per Wochenendkurs ausgebildete Hausarzt verschreiben - C 30 oder LM 3-4
das sind die Potenzstufen für Beschwerden mit eutlich körperlichem Schwerpunkt oder auch dann, wenn die Pathologie auf der tieferen, z.B. mentalen Ebene nicht beurteilbar ist - C 200 oder LM 5-6
solche Potenzen (und Stufen darüber) kommen zum Einsatz bei ausgeprägterer emotionaler Symptomatik, entweder weil die Emotionen im Vordergrund stehen oder weil die emotionalen Reaktionen so ausgeprägt sind. Meist erst dann indiziert, wenn sich die körperliche Beschwerde bereits gebessert hat - C 1.000 (=M) oder LM 7-8
diese Potenzen sind geeignet für Psychopathologien v.a. mit Wahrnehmungsstörungen - C 10.000 (=XM) oder LM 9-10
psychische Beschwerden, bei welchen diese Potenzstufen zum Einsatz kommen, zeigen oft eine Symptomatik, die der Pat, beschreibt mit "Gefühl als ob..." - es geht hier um so genannte as-if-Symptome - C 50.000 (=LM, was aber nichts mit
LM-Potenzen zu tun hat...) oder LM 11-12
bei Pathologien, die mit diesen Stufen therapiert werden, finden wir eine deutliche Veränderung der Energielage
Es gibt andere Orientierungspunkte wie Alter des Patienten, Mittelqualität und das Mittel selbst - aber für den Anfänger mag diese Orientierung erst einmal reichen. Bitte auch daran denken, dass es bei den Zuordnungen nur um ein Modell handelt. Es gibt genügend Therapeuten, die mit gutem Grund auch bei rein körperlichen Beschwerden nie unter der C 200 anfangen und auch solche, die bereits bei einer LM XII trotz deutlicher psychischer Symptomatik grösste Bedenken haben - aber all das ist eine Folge davon, dass Homöopathie eine ausgenommen individuelle Angelegenheit ist