scheibchenweise Repertorisation
veröffentlicht am: Montag, den 19. März
Die beiden sicher bedeutendsten Grundmodelle der
Repertorisation basieren auf dem Kent'schen bzw, dem
Bönninghausen'schen Ansatz. Aber was gut ist, lässt
sich auch nicht besser machen - oder zumindest
verfeinern. Ein spezieller Zugang zum passenden und
richtigen homöopathischen Mittel geht den Weg,
Menschen bzw. eine Pathologie in übereinander
gelagerten und miteinander verwobenen Schichten oder
Ebenen zu betrachten.
Es geht hier also weniger um ein eigenes Repertorisationsverfahren, sondern um das schichtartige Abtragen pathologischer Störungen im Verlauf einer homöopathischen Therapie. Damit verändert sich aber auch der Blickwinkel auf den Fall und die Art und Weise der Erfassung eines Falles. Sehen wir das mal so:
Gesundheitliche Störungen liegen nicht alle auf einer Organisationsebene des Individuums, sondern in zeitlich und thematisch übereinander- und nacheinander gelagert. Einige Ansätze (z.B. Vithoulkas, Eizayaga) gliedern den Organismus in unterschiedliche Organisationsebenen, auf denen sich ein Krankheitsgeschehen sowohl in seinem Prozess als auch seiner Symptomatik abspielt.
Entsprechend differenziert bzw. in entsprechender Zielsetzung erfolgt die Mittelwahl bzw. auch das Vorgehen der Repertorisation (hier das Modell von Eizayaga):
Bei einer Therapie gilt es, die schichtartig übereinander gelagerten Ebenen nacheinader zu erreichen, wobei im Regelfall zuerst auf der reinen Krankheitsebene therapiert wird, um schliesslich doch auf die tiefer liegenden Ebenen zu gelangen (hier wieder das Modell von Eizayaga):
Diese Art der Mittelwahl führt zu einer Abfolge verschiedener aufeinander folgender Mittel, welche die jeweiligen Ebenen abdecken und nacheinander abarbeiten.
Es geht hier also weniger um ein eigenes Repertorisationsverfahren, sondern um das schichtartige Abtragen pathologischer Störungen im Verlauf einer homöopathischen Therapie. Damit verändert sich aber auch der Blickwinkel auf den Fall und die Art und Weise der Erfassung eines Falles. Sehen wir das mal so:
Gesundheitliche Störungen liegen nicht alle auf einer Organisationsebene des Individuums, sondern in zeitlich und thematisch übereinander- und nacheinander gelagert. Einige Ansätze (z.B. Vithoulkas, Eizayaga) gliedern den Organismus in unterschiedliche Organisationsebenen, auf denen sich ein Krankheitsgeschehen sowohl in seinem Prozess als auch seiner Symptomatik abspielt.
Entsprechend differenziert bzw. in entsprechender Zielsetzung erfolgt die Mittelwahl bzw. auch das Vorgehen der Repertorisation (hier das Modell von Eizayaga):
- die konstitutionelle Ebene, welche bereits vorhanden war, bevor die aktuelle Krankheit auftrat
- die miasmatische Ebene der Krankheitsdispositionen
- die Basisebene, welche sich durch eine individuelle, eben gerade nicht pathognomische Symptomatik auszeichnet die lokalen Krankheitsebene, auf welcher sich die pathognomischen Symptome zeigen
Bei einer Therapie gilt es, die schichtartig übereinander gelagerten Ebenen nacheinader zu erreichen, wobei im Regelfall zuerst auf der reinen Krankheitsebene therapiert wird, um schliesslich doch auf die tiefer liegenden Ebenen zu gelangen (hier wieder das Modell von Eizayaga):
- Mittelauswahl auf der Krankheitsebene
- Mittelauswahl auf der Grundebene
- Mittelauswahl auf der miasmatischen Ebene
- Mittelauswahl auf der konstitutionellen Ebene
Diese Art der Mittelwahl führt zu einer Abfolge verschiedener aufeinander folgender Mittel, welche die jeweiligen Ebenen abdecken und nacheinander abarbeiten.