Arzneimittelbild: Thuja
veröffentlicht am: Mittwoch, den 18. April
Thuja occidentalis ist auf gut deutsch der
Lebensbaum. Der Lebensbaum stammt aus Nordamerika. Er
gedeiht besonders an Standorten mit feuchter Luft. In
Europa wird er vielfach angepflanzt. Verwendet werden
die frischen, vor Beginn der Blüte gesammelten Zweige
mit den Blättern. Und man setzt ihn therapeutisch als
Homöopathikum ein - nicht nur bei Warzen...
Nimmt man Thuja als Ursubstanz zu sich, kommt es zu Vergiftungssymptomen mit starken Reizungen im M-D-Trakt, zu Nierenschäden mit vermehrter Eiweissausscheidung, Atemstörungen. Thuja galt ehemals als ein Abtreibungsmittel - möglicherweise ergibt sich hieraus die in der Homöopathie bekannte Verbindung von Thuj mit Schuldgefühlen.
Ich will das Mittel von der homöopathischen Seite her einmal kann kurz und in Stichworten vorstellen:
Listen wir hier erst einmal die Leitsymptome von Thuja auf:
Kommen wir dann zu den Modalitäten:
Konstitutionelle Merkmale sind:
Oft sind es träge, schwammige Konstitution; sie haben vielleicht eine fleckige, leicht gelbliche, ölige Gesichtshaut mit Muttermalen und Sommersprossen. Die Pat. haben zahlreiche entzündliche oder proliferierende Hautprozesse; Entleerungsstörungen der Blase und entzündliche oder proliferierende Ver-änderungen der Geschlechtsorgane.
Es sind sehr verschlossene Menschen, die nur ungern etwas von sich preis geben und sich lieber hinter einer Maske verbergen; sie sind einerseits von sich selbst überzeugt, andererseits plagen sie tiefe Schuldgefühle; ihre Wahrnehmungsfähigkeit kann bis zu medialen Begabung oder auch zur Entwicklung einer Paranoia gehen; oft entwickeln sie fixe Ideen, z.B. es befände sich etwas Lebendiges in ihrem Körper; typisch sind Träume vom Fallen oder von Tod und Sterben.
Zu einem Thuja-Kind wäre Folgendes im Kopf zu behalten: Diese Kinder sind sehr empfindsam, feinfühlend, verletzlich. Sie leiden, wenn andere Kinder geschlagen werden oder wenn ihnen Schläge drohen. Die seelische Verfassung ist ähnlich wie bei Pulsatilla. Sie sind sehr empfänglich für Zuneigung und Freundlichkeit. Sie reagieren überempfindlich gegenüber Musik, sie weinen dann leicht. Thuka-Kinder zeigen viele Warzen an allen möglichen Stellen des Körpers, aber auch Polypen in der Nase. Sie haben ein gelblich-schmutzig wirkendes Gebiss, ggfs. sehen wir Zahnwurzel-Deformationen. Die Kinder schwitzen stark an unbedeckten Körperstellen, der Schweiss färbt die Wäsche/Bettzeug gelb (DD: Merc).
Wichtige Indikationen für Thuja sind:
Oft entstehenen Thuja-Pathologien nach:
Nimmt man Thuja als Ursubstanz zu sich, kommt es zu Vergiftungssymptomen mit starken Reizungen im M-D-Trakt, zu Nierenschäden mit vermehrter Eiweissausscheidung, Atemstörungen. Thuja galt ehemals als ein Abtreibungsmittel - möglicherweise ergibt sich hieraus die in der Homöopathie bekannte Verbindung von Thuj mit Schuldgefühlen.
Ich will das Mittel von der homöopathischen Seite her einmal kann kurz und in Stichworten vorstellen:
Listen wir hier erst einmal die Leitsymptome von Thuja auf:
- Schwindel beim Schliessen der Augen
- Schweiss nur an unbedeckten
Körperteilen, oder überall ausser am Kopf
- Schweiss färbt Wäsche gelb
- Warzen, gross, blumenkohlartig
- Empfindung, als wäre der Körper aus
Glas und könnte leicht zerbrechen
- Gefühl, als ob sich etwas
Lebendiges im Bauch bewegt
- Schmerzen, die mit öfterem
Harnlassen begleitet sein können
- Unmöglich, am Morgen etwas zu essen
- Abneigung gegen Zwiebeln
- Nägel deformiert, gerieft, verkrüppelt
Kommen wir dann zu den Modalitäten:
- Verschlimmerung:
- Nachts
- Durch Bettwärme
- Kalte, feuchte Luft
- Um 3 Uhr und 15 Uhr
- Nachts
- Besserung:
- Linke Seite
- Hochziehen der Beine
- Linke Seite
Konstitutionelle Merkmale sind:
Oft sind es träge, schwammige Konstitution; sie haben vielleicht eine fleckige, leicht gelbliche, ölige Gesichtshaut mit Muttermalen und Sommersprossen. Die Pat. haben zahlreiche entzündliche oder proliferierende Hautprozesse; Entleerungsstörungen der Blase und entzündliche oder proliferierende Ver-änderungen der Geschlechtsorgane.
Es sind sehr verschlossene Menschen, die nur ungern etwas von sich preis geben und sich lieber hinter einer Maske verbergen; sie sind einerseits von sich selbst überzeugt, andererseits plagen sie tiefe Schuldgefühle; ihre Wahrnehmungsfähigkeit kann bis zu medialen Begabung oder auch zur Entwicklung einer Paranoia gehen; oft entwickeln sie fixe Ideen, z.B. es befände sich etwas Lebendiges in ihrem Körper; typisch sind Träume vom Fallen oder von Tod und Sterben.
Zu einem Thuja-Kind wäre Folgendes im Kopf zu behalten: Diese Kinder sind sehr empfindsam, feinfühlend, verletzlich. Sie leiden, wenn andere Kinder geschlagen werden oder wenn ihnen Schläge drohen. Die seelische Verfassung ist ähnlich wie bei Pulsatilla. Sie sind sehr empfänglich für Zuneigung und Freundlichkeit. Sie reagieren überempfindlich gegenüber Musik, sie weinen dann leicht. Thuka-Kinder zeigen viele Warzen an allen möglichen Stellen des Körpers, aber auch Polypen in der Nase. Sie haben ein gelblich-schmutzig wirkendes Gebiss, ggfs. sehen wir Zahnwurzel-Deformationen. Die Kinder schwitzen stark an unbedeckten Körperstellen, der Schweiss färbt die Wäsche/Bettzeug gelb (DD: Merc).
Wichtige Indikationen für Thuja sind:
- rheumatische Schmerzen, v.a.
wandernde Schmerzen mit Krachen in den Gelenken und
mit Lähmungsgefühl
- Magen- und Verdauungsbeschwerden
mit Meteorismus und Flatulenz. es kommt zu heftigen
Durchfälle mit Schleim- und Blähungsabgang, die
Stuhlkonstistenz ist wechselnd. Ggfs. sind diese
Probleme eine Folge von fettem Essen. Es kommt zu
Juckreiz am After, zu Wundheit und Schmerzen
- Ulcerationen der Mundschleimhaut,
Stomatitis mit geschwollenem Zahnfleisch und mit
Bläschenbildung. Der Speichelfluss ist vermehrt, es
zeigt sich zäher, schwer löslicher Schleim auf der
Zunge.
- Entzündliche Prozesse des
männlichen Geschlechtssystems, diese bewirken
häufigen Harndrang mit Strangurie, der Pat. hat das
Gefühl, als würde nur ein Tropfen kommen. Man
findet Warzen am Penis
- Entzündliche Prozesse des
weiblichen Geschlechtssystems mit gelb-grünem
Fluor. Es kommt zu Unterleibsschmerzen, zu
Wundheitsgefühl und zu Juckreiz
- Katarrhalische Entzündungen:
Schnupfen meist als Stockschnupfen, draussen aber
eher Fliessschnupfen. es zeigt sich dicker, grüner
Schleim mit Blutbeimengungen, der Pat. berichtet
über Geruchssensationen. Es kann zu Nasenbluten
kommen. Meist sind es eher chronische Prozesse. Es
kommt zu Halsbeschwerden mit einem rauen Hals. Es
entsteht Husten bzw. bronchitische Beschwerden mit
Stichen im Brustkorb beim Husten, der Husten tritt
v.a. tagsüber auf, Kälte verschlimmert die
Beschwerden. Beim Husten kommt es zu
unwillkürlichem Urinabgang. U.U. kommt es zu
Atemnot und zu drückendem Thoraxschmerz. V.a.
nachts, insbesondere nach Mitternacht, kann es zu
Asthmaanfällen kommen, auffallend ist das rote
Gesicht im Anfall
- Kopfschmerzen n und neuralgische
Beschwerden im Kopfbereich (Migräne,
Gesichtsneuralgie etc.), v.a. als Scheitel- und
Stirnkopfschmerz mit einem Gefühl, als würde ein
Nagel in die Stirn getrieben; dabei kann sich ein
heftiger Schwindel einstellen. Die
Gesichtsneuralgien strahlen von der li Wange aus,
die betroffenen Areale brennen wie Feuer; auf den
Schmerz folgt ein Taubheitsgefühl.
- Augenprozesse, z.B. Iritis oder
Hornhautulcera, verbunden mit Tränenfluss und
Lichtscheu. Die Pat. haben Schmerzen, als würde ein
Nagel ins Auge getrieben. Das Sehen ist unscharf,
es kommt zu Sehstörungen; Wärmeanwendungen bessern
die Beschwerden, feuchte Kälte verschlimmert
- Otitiden, meist chronisch: Dabei
Ohrgeräusche mit Krachen beim Schlucken, es treten
Schmerzen auf und das Ohr sezerniert
- Hauptprobleme unterschiedlicher Art
(Wucherungen und Ulcerationen der Haut, Ekzeme,
Herpes, Akne, Kondylomata, Muttermale). Die Haut
ist fettig-glänzend. Es zeigen sich brennende
Flecken, Bläschen, Pusteln, nässende und eiternde
Flechten. An unbedeckten Stellen kommt es zu übel
riechende Schweissblidungen. Wir sehen Haarausfall
und Nagelwachstumsstörungen.
- Depressionen mit Schwächegefühl, die Patienten können nicht denken, sie haben ggfs. Wahrnehmungsstörungen und glauben, ihr Körper falle auseinander.
Oft entstehenen Thuja-Pathologien nach:
- nach Pockenimpfung (DD: Sil.)
- Gonorrhoe in der Vorgeschichte des
Patienten oder dessen Eltern
- Unterdrückung von Warzen