Arzneimittelbild: Phosphorus/Phosphoricum
veröffentlicht am: Donnerstag, den 31. Mai
Phosphor ist ein in der Homöopathie häufig
angewandtes Mittel, der Grundstoff, aus dem es
hergestellt wird, ist gelber Phosphor.
Phosphor kommt in der Natur nicht elementar vor, er liegt gebunden vor. Ein wichtiges Phosphormineral ist Apatit. Phosphor hat eine grosse Bedeutung für die Düngemittelindustrie, bei der Stahlherstellung und auch bei der Herstellung von Zünd- und Sprengstoffen.
Phosphor spielt im menschlichen und tierischen Organismus eine wichtige Rolle im Energietransport der Zelle. Hier kommt es in gebundener Form z.B. als Calciumphosphat in den Knochen vor, aber auch in Eiweissen etc.
Das Element leuchtet im Dunkeln, analog dazu kann man sich das Wesen des Phos-Menschen vorstellen: Phos-Typen sind ausgesprochen herzliche und offene Menschen. Phos hat eine chemische Nähe zu Arsenicum, dies zeigt sich durchaus auch im Arzneimittelbild. Phos ist hochgiftig, akute Vergiftungen führen zu Erbrechen, Durchfällen und Kollaps, chronische Vergiftungen zu Nervenstörungen, Zahnfleischerkrankungen, malignen Knochenprozessen und fettiger Degeneration innerer Organe.
Phos-Typen sind freundliche, extrovertierte, kreative, extravagante, intelligente, geistig bewegliche und lebhafte Menschen, sie sind aber ebenso beeinfluss- wie beeindruckbar; sie sehnen sich nach Zuneigung und können sie auch zurück geben; sie haben meist viele Freunde. Oft sind es offene vertrauensselige Kinder oder auch attraktive Frauen. Aber sie sind auch nerval übererregbar bzw. überempfindlich gegenüber äusseren Sinneseindrücken, gegenüber Gerüchen, oder Geräuschen; schnell werden sie von ängstlicher Unruhe befallen, haben insbesondere Angst vor dem Alleinsein. Auf der körperlichen Ebene sind sie schnell erschöpft und werden dann reizbar oder auch apathisch.
Phos ist ein eher linksseitiges Mittel, das eine umfassende Wirkung auf alle Organisationsstrukturen des Organismus hat. Eine wesentliche pathologische Wirkung besteht in der fettigen Degenration von Geweben.
Wichtige, im Vordergrund stehende Leitsymptome von Phos-Pathologien sind:
Kommen wir dann zu den Modalitäten:
Konstitutionelle Merkmale sind:
Der Phos-Typ ist eher ein hoch gewachsener, schlanker Mensch mit sanguinischem Temperament, mit heller Haut und zarten Wimpern, mit feinem blonden oder roten Haar. Diese Menschen sind körperlich und geistig überempfindlich. Oft brauchen junge Menschen, die zu rasch wachsen und für ihr Alter zu gross sind, Phosphor in homöopathischer Gabe.
Das Phos Kind ist meist schlank und ebenfalls hochgeschossen, meist zu gross für sein Alter. Seine Haut ist zart, hell und fast durchscheinend dünn. Das Haar ist vielleicht leuchtend rot oder blond, mit einem goldglühenden Schimmer. Im Gesicht wird das Kind leicht rot, v.a. bei Aufregung oder bei Anstrengung. Diese gute Hautdurchblutung im Gesicht geht über in eine allgemeine Blutungsneigung; verletzt sich das Kind, blutet die Wunde oft unverhältnismässig stark, das Blut ist hellrot. Ggfs. wird das Kind nachts schlafwandeln. Es ist sehr empfindlich auf atmosphärische Veränderungen (sowohl emotional als auch hinsichtlich der Witterungsbedingungen); steht ein Unwetter bevor, wird das Kind sehr unruhig und ängstlich und es wird nicht ins Bett zu kriegen sein. Alleinsein erträgt das Kind nicht. Nachts hat es oft Hunger.
Wichtige Indikationen für Phosphor sind:
Zusammen gefasst lässt sich fest halten:
Im Vordergrund steht auch auf der körperlichen Ebene die (sensorische) Überempfindlichkeit. Ansonsten hat das Mittel als ausgesprochenes Polychrest eine umfassende Wirkung im gesamten Organismus. Eine besondere Bedeutung hat die Blutungsneigung.
Kennzeichnend auf der psychischen Ebene ist die Offenheit und die Entflammbarkeit: Phos ist strahlend, liebevoll und spirituell - die Offenheit hat aber auch einen Mangel an Grenzen der eigenen Individualität zur Folge: Phos ist sehr sensibel und nimmt alles mit hoher Intensität war, hat zahlreiche Ängste und ist sehr beeinflussbar.
Phos ist auf Grund sehr Überreagibilität schnell erschöpft. Schlaf und Ruhe kann die Beschwerden bessern.
Phosphor kommt in der Natur nicht elementar vor, er liegt gebunden vor. Ein wichtiges Phosphormineral ist Apatit. Phosphor hat eine grosse Bedeutung für die Düngemittelindustrie, bei der Stahlherstellung und auch bei der Herstellung von Zünd- und Sprengstoffen.
Phosphor spielt im menschlichen und tierischen Organismus eine wichtige Rolle im Energietransport der Zelle. Hier kommt es in gebundener Form z.B. als Calciumphosphat in den Knochen vor, aber auch in Eiweissen etc.
Das Element leuchtet im Dunkeln, analog dazu kann man sich das Wesen des Phos-Menschen vorstellen: Phos-Typen sind ausgesprochen herzliche und offene Menschen. Phos hat eine chemische Nähe zu Arsenicum, dies zeigt sich durchaus auch im Arzneimittelbild. Phos ist hochgiftig, akute Vergiftungen führen zu Erbrechen, Durchfällen und Kollaps, chronische Vergiftungen zu Nervenstörungen, Zahnfleischerkrankungen, malignen Knochenprozessen und fettiger Degeneration innerer Organe.
Phos-Typen sind freundliche, extrovertierte, kreative, extravagante, intelligente, geistig bewegliche und lebhafte Menschen, sie sind aber ebenso beeinfluss- wie beeindruckbar; sie sehnen sich nach Zuneigung und können sie auch zurück geben; sie haben meist viele Freunde. Oft sind es offene vertrauensselige Kinder oder auch attraktive Frauen. Aber sie sind auch nerval übererregbar bzw. überempfindlich gegenüber äusseren Sinneseindrücken, gegenüber Gerüchen, oder Geräuschen; schnell werden sie von ängstlicher Unruhe befallen, haben insbesondere Angst vor dem Alleinsein. Auf der körperlichen Ebene sind sie schnell erschöpft und werden dann reizbar oder auch apathisch.
Phos ist ein eher linksseitiges Mittel, das eine umfassende Wirkung auf alle Organisationsstrukturen des Organismus hat. Eine wesentliche pathologische Wirkung besteht in der fettigen Degenration von Geweben.
Wichtige, im Vordergrund stehende Leitsymptome von Phos-Pathologien sind:
- brennende Schmerzen und
Beschwerden, z.B. Brennen zwischen den
Schulterblättern oder Brennen der Handflächen
- Gefühl von Schwäche und völliger
Leere in Kopf, Brust, Magen
- Verlangen nach kaltem Essen und
Trinken, das erbrochen wird, sobald es im Magen
warm wird
- Neigung zu raschem Bluten
(hellrotes Blut)
- Kehlkopfbeschwerden, kann nicht
reden, so sehr schmerzt der Kehlkopf; er ist
trocken, entzündet und wund.
- Furcht bei Dunkelheit und Gewitter
Kommen wir dann zu den Modalitäten:
- Verschlimmerung der Beschwerden:
- Abends
- beim Liegen auf der linken
Seite
- vor und während Gewitter
- nach warmem Essen und Getränk
- Abends
- Besserung der Beschwerden:
- Im Dunkeln
- beim Liegen auf der rechten
Seite
- durch Kälte: durch kalte Speisen; im Freien (an der frischen Luft); durch Kaltbaden
- Die Beschwerden sind meist brennend; Liegen auf der linken Seite wird nicht vertragen,
- Im Dunkeln
Konstitutionelle Merkmale sind:
Der Phos-Typ ist eher ein hoch gewachsener, schlanker Mensch mit sanguinischem Temperament, mit heller Haut und zarten Wimpern, mit feinem blonden oder roten Haar. Diese Menschen sind körperlich und geistig überempfindlich. Oft brauchen junge Menschen, die zu rasch wachsen und für ihr Alter zu gross sind, Phosphor in homöopathischer Gabe.
Das Phos Kind ist meist schlank und ebenfalls hochgeschossen, meist zu gross für sein Alter. Seine Haut ist zart, hell und fast durchscheinend dünn. Das Haar ist vielleicht leuchtend rot oder blond, mit einem goldglühenden Schimmer. Im Gesicht wird das Kind leicht rot, v.a. bei Aufregung oder bei Anstrengung. Diese gute Hautdurchblutung im Gesicht geht über in eine allgemeine Blutungsneigung; verletzt sich das Kind, blutet die Wunde oft unverhältnismässig stark, das Blut ist hellrot. Ggfs. wird das Kind nachts schlafwandeln. Es ist sehr empfindlich auf atmosphärische Veränderungen (sowohl emotional als auch hinsichtlich der Witterungsbedingungen); steht ein Unwetter bevor, wird das Kind sehr unruhig und ängstlich und es wird nicht ins Bett zu kriegen sein. Alleinsein erträgt das Kind nicht. Nachts hat es oft Hunger.
Wichtige Indikationen für Phosphor sind:
- Bronchitis mit harten, trockenem
Husten; v.a. auf der linken Seite zu liegen führt
zu Hustenanfällen
- Kehlkopfentzündung mit Verlust der
Stimme oder mit Heiserkeit
- Gerstenkörner
- Sodbrennen
- Zahnfleischbluten
- Knochenauswüchse (Exostosen)
- schuppige Hautausschläge, v.a. in
der Nähe der Augenbrauen
- nervöse bedingte Kopfschmerzen, oft
nach geistiger Anstrengung
- nervöse Schwäche und
Erschöpfungszustände
- Angstzustände, v.a. bei Gewitter oder bei Dunkelheit
Zusammen gefasst lässt sich fest halten:
Im Vordergrund steht auch auf der körperlichen Ebene die (sensorische) Überempfindlichkeit. Ansonsten hat das Mittel als ausgesprochenes Polychrest eine umfassende Wirkung im gesamten Organismus. Eine besondere Bedeutung hat die Blutungsneigung.
Kennzeichnend auf der psychischen Ebene ist die Offenheit und die Entflammbarkeit: Phos ist strahlend, liebevoll und spirituell - die Offenheit hat aber auch einen Mangel an Grenzen der eigenen Individualität zur Folge: Phos ist sehr sensibel und nimmt alles mit hoher Intensität war, hat zahlreiche Ängste und ist sehr beeinflussbar.
Phos ist auf Grund sehr Überreagibilität schnell erschöpft. Schlaf und Ruhe kann die Beschwerden bessern.