Darwin und die Homöopathie
veröffentlicht am: Mittwoch, den 23. Januar
Dana Ullman ist bekannt für einige gut lesbare Bücher
zur Homöopathie. Nun gibt es ein neues Buch von ihm
(derzeit allerdings nur in Englisch): "The
Homeopathic Revolution: Famous People and Cultural
Heroes Who Chose Homeopathy"
Ullmann bezieht sich auf die Unzahl von bedeutenden Menschen aus Wissenschaft, Politik-, Literatur und anderen Bereichen, die ihren Nutzen aus der Homöopathie ziehen konnten: 11 amerikanische Präsidenten (Bush wohl eher nicht, ansonsten wär's ein Grund über die Erfolglosigkeit der Homöopathie nachzudenken...), 7 Päpste und überraschenderweise z.B. auch Charles Darwin liessen sich mit Erfolg homöopathisch behandeln.
Ullman präsentiert z.B. den Briefwechsel von Darwin, aus dem hervor geht wie er sich von seinem homöopathischen Arzt behandeln liess. Ullmans Theorie: Bis ein Jahr vor der Veröffentlichung seiner allseits bekannten Theorie liess sich Darwin homöopathisch behandeln und ohne eine 10 Jahre lang dauernde Therapie mit den Möglichkeiten der Homöopathie hätte Darwin nicht so lange gelebt, als dass er seine revolutionäre Theorie hätte entwickeln können - und die Welt sähe heute vielleicht anders aus. Anlass für diese Therapie war eine schwere Erkrankung auf einer Südamerikareise Darwins in der 30er Jahren des 19. Jahrhunderts, nach der es mit seiner Gesundheit stetig bergab ging. Selbst an der Beerdigung seines Vaters 1848 konnte Darwin nicht teilnehmen, weil er unter ständigen Ohnmachtsanfällen und erheblichen Sehstörungen litt - an tägliche wissenschaftliche Arbeit war da in den letzten drei Jahren dieser Erkrankung gar nicht zu denken.
In 1849 suchte Darwin die Praxis von Dr. James Manby Gully, einen homöopathischen Arzt auf, der u.a. eine eigenes Kneipp-Kursanatorium besass. Darwin war sehr skeptisch gegenüber der Homöopathie, liess sich in seiner Verzweiflung aber trotzdem auf eine Behandlung ein und bereits einen Monat nach Therapiebeginn war eine deutliche Besserung der Beschwerden zu bemerken; die Übelkeit liess nach, er nahm wieder an Gewicht zu und konnte wieder längere Spaziergänge machen. Einem Freund schrieb er damals: "ich werde zu einer reinen Geh- und Essmaschine". Bereits einen Monat nach Behandlungsbeginn gab er zu, dass die Therapie, die ihm James M. Gully anbot, nicht einfach nur Quacksalberei war.
Ullman beschreibt auch, dass Darwin eigene Experimente mit den extrem kleinen Dosen der Homöopathie vornahm, er untersuchte potenzierte Ammoniaksalze und deren Wirkung auf eine insektenfressende Pflanzenart (Drosera rotundifolia). Er war überrascht vom Ergebnis dieser Experimente und konnte nicht glauben, was er sah. So liess er sie von seinem Sohn wiederholen und schliesslich veröffentlichte er die Ergebnisse, da hierin die Wirkung der potenzierten Substanzen signifikant war. Leider verwendete Darwin in dieser Veröffentlichung nie das Wort "homöopathisch" - allerdings merkte er an, dass er eigentlich nicht glücklich sei, dieses Ergebnis, das seinen Erwartungen widersprach, veröffentlichen zu müssen. Hätte Darwin damals sich offen zur Homöopathie bekannt, hätte dies sicher einen deutlich positiven Effekt auf die Anerkennung der Homöopathie durch die etablierte Wissenschaft gehabt.
James Manby Gully behandelte noch andere Berühmtheiten, so z.B. Charles Dickens, Lord Tennyson, Florence Nigthingale, George Eliot, Benjamin Disraeli und auch Königin Victoria.
Glaubt man Ullman, so haben selbst bedeutende Ärzte, die eine wichtige Rolle für die moderne Schulmedizin spielten, auf die Wirkung der Homöopathie vertraut. Ullman verweist hier auf Medizin-Grössen wie William Osler, Emil Adolph von Behring, August Totenbahre und andere. Ausserdem berichtet Ullman von Persönlichkeiten aus anderen Bereichen, die ihren Nutzen aus den 200 Jahren Homöopathie zogen - darunter sind Leute von Goethe bis Gabriel Garcia Marquez, Musiker wie Beethoven, Chopin, Wagner, aber auch Tina Turner und Cher, David Beckham und Martina Navratilova, Gandhi und Tony Blair etc. etc.
Ullman präsentiert sein neues Buch auf einer eigenen Webseite...
Ein bisschen zur Darwin-Geschichte steht auch noch hier...
Ullmann bezieht sich auf die Unzahl von bedeutenden Menschen aus Wissenschaft, Politik-, Literatur und anderen Bereichen, die ihren Nutzen aus der Homöopathie ziehen konnten: 11 amerikanische Präsidenten (Bush wohl eher nicht, ansonsten wär's ein Grund über die Erfolglosigkeit der Homöopathie nachzudenken...), 7 Päpste und überraschenderweise z.B. auch Charles Darwin liessen sich mit Erfolg homöopathisch behandeln.
Ullman präsentiert z.B. den Briefwechsel von Darwin, aus dem hervor geht wie er sich von seinem homöopathischen Arzt behandeln liess. Ullmans Theorie: Bis ein Jahr vor der Veröffentlichung seiner allseits bekannten Theorie liess sich Darwin homöopathisch behandeln und ohne eine 10 Jahre lang dauernde Therapie mit den Möglichkeiten der Homöopathie hätte Darwin nicht so lange gelebt, als dass er seine revolutionäre Theorie hätte entwickeln können - und die Welt sähe heute vielleicht anders aus. Anlass für diese Therapie war eine schwere Erkrankung auf einer Südamerikareise Darwins in der 30er Jahren des 19. Jahrhunderts, nach der es mit seiner Gesundheit stetig bergab ging. Selbst an der Beerdigung seines Vaters 1848 konnte Darwin nicht teilnehmen, weil er unter ständigen Ohnmachtsanfällen und erheblichen Sehstörungen litt - an tägliche wissenschaftliche Arbeit war da in den letzten drei Jahren dieser Erkrankung gar nicht zu denken.
In 1849 suchte Darwin die Praxis von Dr. James Manby Gully, einen homöopathischen Arzt auf, der u.a. eine eigenes Kneipp-Kursanatorium besass. Darwin war sehr skeptisch gegenüber der Homöopathie, liess sich in seiner Verzweiflung aber trotzdem auf eine Behandlung ein und bereits einen Monat nach Therapiebeginn war eine deutliche Besserung der Beschwerden zu bemerken; die Übelkeit liess nach, er nahm wieder an Gewicht zu und konnte wieder längere Spaziergänge machen. Einem Freund schrieb er damals: "ich werde zu einer reinen Geh- und Essmaschine". Bereits einen Monat nach Behandlungsbeginn gab er zu, dass die Therapie, die ihm James M. Gully anbot, nicht einfach nur Quacksalberei war.
Ullman beschreibt auch, dass Darwin eigene Experimente mit den extrem kleinen Dosen der Homöopathie vornahm, er untersuchte potenzierte Ammoniaksalze und deren Wirkung auf eine insektenfressende Pflanzenart (Drosera rotundifolia). Er war überrascht vom Ergebnis dieser Experimente und konnte nicht glauben, was er sah. So liess er sie von seinem Sohn wiederholen und schliesslich veröffentlichte er die Ergebnisse, da hierin die Wirkung der potenzierten Substanzen signifikant war. Leider verwendete Darwin in dieser Veröffentlichung nie das Wort "homöopathisch" - allerdings merkte er an, dass er eigentlich nicht glücklich sei, dieses Ergebnis, das seinen Erwartungen widersprach, veröffentlichen zu müssen. Hätte Darwin damals sich offen zur Homöopathie bekannt, hätte dies sicher einen deutlich positiven Effekt auf die Anerkennung der Homöopathie durch die etablierte Wissenschaft gehabt.
James Manby Gully behandelte noch andere Berühmtheiten, so z.B. Charles Dickens, Lord Tennyson, Florence Nigthingale, George Eliot, Benjamin Disraeli und auch Königin Victoria.
Glaubt man Ullman, so haben selbst bedeutende Ärzte, die eine wichtige Rolle für die moderne Schulmedizin spielten, auf die Wirkung der Homöopathie vertraut. Ullman verweist hier auf Medizin-Grössen wie William Osler, Emil Adolph von Behring, August Totenbahre und andere. Ausserdem berichtet Ullman von Persönlichkeiten aus anderen Bereichen, die ihren Nutzen aus den 200 Jahren Homöopathie zogen - darunter sind Leute von Goethe bis Gabriel Garcia Marquez, Musiker wie Beethoven, Chopin, Wagner, aber auch Tina Turner und Cher, David Beckham und Martina Navratilova, Gandhi und Tony Blair etc. etc.
Ullman präsentiert sein neues Buch auf einer eigenen Webseite...
Ein bisschen zur Darwin-Geschichte steht auch noch hier...