Candidosen, Homöopathie und Anderes...

Unser Darm ist - und dies ist völlig normal, von Keimen besiedelt, niemand muss angesichts dieser Erkenntnis zur Domestos-Flasche greifen.

Diese Keimbesiedelung umfasst solche, die die Gesundheit erhalten, die die Verdauung voran treiben und das Immunsystem stützen. Bei Letzterem spielen sie eine wichtige Rolle, weil -was gar nicht so sehr im notwendigen Mass „gewürdigt“ wird- die Darmschleimhaut ein elementarar Bestandteil des Immunsystems ist. Diese „gesunden“ Keime werden auch als „physiologische Darmflora“ bezeichnet.


Dem gegenüber steht eine unphysiologische Darmflora krankmachender Keime, also von solchen Keimen, die nicht in den Darm gehören, das können Bakterien ebenso wie Pilze sein. Tiere gehören übrigens definitiv überhaupt nicht in den Darm. Oder wer ist schon auf Würmer scharf? Aber es reichen schon Pilze, die den Darm besiedeln und welche ganz gehörige Beschwerden nach sich ziehen können, der wichtigste dieser Pilze ist der Candida-Pilz

Candidiasis oder auch Candidose wird durch den Hefe-Pilz Candida albicans verursacht. Unter normalen Bedingungen ist es harmlos, aber unter bestimmten Bedingungen, ist dieser Pilz zu explosiven Wachstum fähig, dabei kann sich seine Zahl innerhalb von 24 h verhundertfachen - in weiteren 24 h noch einmal usw. Wohl fühlt sich der Pilz in feucht-warmen Umgebungen z.B. der Scheide, im Darm, im Mund-Rachen-Raum etc.

Eigentlich hat er keine sinnvolle Funktion und ist daher ein reiner Parasit. Bereits bei Kindern im Alter von 6 Monaten kann er auf der Haut nachgewiesen werden und dies hat insofern einen positiven Effekt, als dass ihr Immunsystem dazu angeregt wird, Immunglobuline zu produzieren. Nach Schätzung leidet ca. 30% aller Frauen über 12 Jahrenunter einem Candida-Befall der Scheide. Seit den 70er Jahren hat sich dabei die Zahl der Fälle etwa verdoppelt und dabei fällt auf, dass dies in etwa der Abnahmerate von Gonorrhoe und der Trichomonaden-Infektion entspricht. Eine Erklärung hierfür ist, dass in dieser Zeit die Nutzung von Antibiotika stark gestiegen ist, ausserdem ist ein Grossteil unserer Nahrung mit Antibiotika belastet.


Die Ursachen einer Candidose

Antibiotika in der medizinischen Anwendung


Antibiotika haben unzweifelhaft eine wichtige medizinische Bedeutung für die Bekämpfung vieler Infektionskrankheiten, die ansonsten u.U. tödlich verlaufen würden. Aber es gibt zwei wesentliche Probleme bei deren Anwendung.

Eine Nebenwirkung vollzieht sich an den Keimen, welche sie eigentlich bekämpfen sollen und kommt dann zum Tragen, wenn diese Mittel nicht in exakter Dosierung gegeben werden (in der Praxis ist es ungeheuer schwer, die exakte Dosis zu treffen). Wenn der Wirkstoffspiegel zu niedrig ist, was bei unregelmässiger oder auch nicht ausreichend langer Einnahme leicht passiert, haben die Keime die Möglichkeit, sich an das Antibiotikum zu gewöhnen, sie werden resistent gegen das Mittel. Dabei geschieht der Effekt, dass die Keime nicht nur gegen das gegebene Antibiotikum resistent werden, sondern auch gegen weitere (man nennt dies dann Kreuz-Resistenz). Was dies für Folgen hat für den Fall, dass tatsächlich einmal Antibiotika für die Therapie einer Infektion hat, mag sich jeder selbst ausmalen.

Einerseits wird den Ärzten durch die Zunahme resistent gewordener Keime die Möglichkeit genommen, Infektionskrankheiten erfolgreich zu bekämpfen. Schon heute gibt es eine ganze Anzahl gefährlicher bakterieller Infektionen, die nicht mehr therapiert werden können, weil es keine wirksamen Mittel mehr dagegen gibt, besonders deutlich wird dies an der stark gestiegenen Zahl sogenannter MRSA-Fälle (MRSA = multiresistenter Staphylococcus aureus), auch gibt es zunehmend Lungenentzündungen, die nicht mehr erfolgreich behandelt werden können.

Eine andere Nebenwirkung vollzieht sich in uns selbst: Antibiotika, die oft viel zu schnell auch bei nicht bedrohlichen Infektionen verordnet werden haben einen negativen Einfluss auf die normale, also physiologisch gesunde und sinnvolle Keimbesiedelung der Haut und der Schleimhäute. Die Folge ist, dass die gesunde Flora verdrängt wird und so Platz macht für Keime, die da eigentlich nichts zu suchen haben. Und dazu gehört eben auch der Candida-Pilz.


Kurz und gut: Antibiotika haben ihre Berechtigung bei der Behandlung gefährlicher Infektionskrankheiten, aber sie müssen gezielt angewendet werden. Bei einem Schnupfen oder einer Erkältungsgrippe haben sie nichts verloren.


Die Rolle der Antibiotika bei der Ernährung

Ein grosses Problem sind auch die Antibiotika-Zusätze in Lebensmitteln. V.a. dem Tierfutter werden Antibiotika beigemischt um das Wachstum der Tiere zu fördern. Die Dosierungen richten sich nicht an therapeutischen Gesichtspunkten aus, sind daher zu niedrig für die Bekämpfung eventueller Infektionen, reichen aber aus, zum Einen die Keimbesiedelung im und am Tier erheblich zu stören, zum Anderen (und dies ist das weit Schlimmere) werden die Bakterienstämme zunehmend resistent gegen die Antibiotika.

Dieser gefährliche Unfug ist offiziell zwar weitgehend verboten worden, aber trotzdem werden in der Tierproduktion flächendeckend Antibiotika gegeben, einerseits illegal als Masthilfe, andererseits natürlich auch, um der unter den Bedingungen der industriellen Massentierhaltung grassierenden Infektionskrankheiten Herr zu werden.

Wir selbst sind, da wir das verseuchte Fleisch in jedem Supermarkt kaufen, in zweifacher Weise von diesem Missbrauch betroffen:

Wir nehmen als Fleischkonsumenten ständig mit Antibiotika-Resten belastetes Fleisch zu uns. Dies führt dann in unserem eigenen Körper zum Einen zu dem oben beschriebenen Effekt der Resistenz-Bildung. Zum Anderen werden wir durch die Belastung mit den unnötig aufgenommenen Medikamentenresten schleichend vergiftet.

Ausserdem sind wir auch ohne, dass wir Fleisch essen einer zunehmend grösser werdenden Zahl resistent gewordener Keime ausgesetzt und selbst wenn wir vorerst nicht krank werden, stören dies Keime unsere physiologische Flora erheblich


Andere Faktoren, welche für Candidosen verantwortlich sind

Dies betrifft angeborene oder erworbene Störungen der Immunabwehr, oft selbst verantwortet durch eine ungesunde Ernährung, aber auch sonst sind wir einer ständig zunehmenden Belastung mit krankmachenden bzw. das Immunsystem herausfordernden Belastung ausgesetzt. Auch verschiedene Erkrankungen haben einen negativen Einfluss auf das Immunsystem, die Erkrankung, bei der dies am Deutlichsten zum Tragen kommt, ist AIDS (=Auto-Immun-Defekt-Syndrom). Andere Erkrankungen und Belastungen, bei denen dies fast zwangsläufig auftritt, sind der Diabetes, aber auch im Zusammenhang mit Schwangerschaften, v.a. nach mehreren Schwangerschaften kommt es zu erheblichen Belastungen der Abwehr. Viele Medikamente, allen voran Cortison, aber auch die Anti-Baby-Pille belasten das Immunsystem. Auch im Zusammenhang mit Allergien kann eine Neigung zu Candida-Infektionen bestehen.

Nicht zuletzt fördert das Tragen schlecht atmungsfähiger Kleidung, wie Kunststoff-Unterwäsche und -strumpfhosen, aber auch zu enge Jeans die Entwicklung von Pilzen, aber ebenso wirken viele Pflegemittel, wie z.B. Intim-Deos, negativ auf die empfindlichen Schleimhäute des Geschlechtssystems ein.


Die Symptome einer Candidose

Eine Infektion mit Cancida albicans kann am ganzen Körper auftreten, je nach Lokalisation kommt es dann zu unterschiedlichen Beschwerden und Symptomen. Wegen der guten Lebensbedingungen im entsprechend feucht-warmen Milieu ist die Scheide, aber auch die Blase und der Darm ein bevorzugter Ort, aber auch im Mund-Rachen-Raum findet sich ein Soor häufig.


Im Bereich des Geschlechtsorgane

kommt es zu vermehrtem Ausfluss, zu Juckreiz und zu Menstruationsbeschwerden. Der Ausfluss kann säuerlich oder nach Hefe riechen, in der Scheide hat die Betroffene ein wundes Gefühl, es kommt zu Beschwerden beim Geschlechtsverkehr. Verstärkt kommt es zu PMS (prämenstruelles Syndrom), zu schmerzhaften, unregelmässigen und verfrühten Perioden. Das Bedürfnis nach Sex ist evtl. vermindert. Die Infektion zeigt sich nicht nur im inneren Scheidenbereich, sondern auch in der äusseren Umgebung der Geschlechtsorgane, hier als sogenannter Candida-Intertrigo .


Im Mund

können sich weissliche Beläge, sowohl auf der Zunge als auch an den Wangeninnenseiten oder im Rachenraum zeigen, die sich typischerweise leicht abwischen lassen. Die Betroffenen klagen über ein schmerzhaftes Zungenbrennen und auch in der Mundhöhle und sie haben evtl. Schluckbeschwerden. Oft sieht man dies bei älteren oder geschwächten Patienten.

Das Problem dehnt sich oft zu einer Allgemeinerkrankung aus und so können weitere Symptome an anderen Organsystem hinzu kommen:

Im Mund zeigt sich der beschriebene Soor, es kommt zu Verdauungsstörungen; Übelkeit, Blähungen, Völlegefühl, Durchfall ebenso wie Verstopfung, Juckreiz am After. Oft fällt ein ausgeprägtes Verlangen nach Zucker und Süssigkeiten und auch nach Alkohol auf, auch nach hefehaltigen Produkten wie Brot, Kuchen oder Käse. Immer wieder zeigen sich Halsentzündungen oder eine verstopfte Nase, Sehstörungen, Kopfschmerzen.

Die Betroffenen sind reizbar, ängstlich depressiv, haben Gedächtnisstörungen, leiden unter Benommenheit und Lethargie, haben Wahrnehmungsstörungen und sind evtl. hyperaktiv.

Oft entstehen Allergien, z.B. im Bereich der Atmung, aber auch Nahrungsmittelallergien. Hautprobleme treten auf, diese reichen von Akne über andere Dermatosen wie Schuppenflechte und Nagelwachstumsstörungen bis hin zu Gesässfurunkeln. Muskel- und Gelenkbeschwerden zeigen sich als Schmerzen und Schwellungen.

Die Ursache der Beschwerden wird häufig nicht richtig erkannt und so passiert es immer wieder, dass die Betroffenen eine lange Leidensgeschichte durchmachen. Da auch das Gehirn und damit die Psyche betroffen ist, landen solche Patienten nicht selten in einer psychiatrischen Behandlung. Diese schlägt dann fehl, es folgen Mangel an Selbstwertgefühl, Schuldgefühle und Depression.

Verschlimmert wird die Belastung des Gehirns und der Psyche durch die Stoffwechselgifte der Pilze, weil die aus dem fehlgeleiteten Zucker- und Kohlehydratestoffwechsel stammenden Stoff (siehe oben) hinzu kommen; dabei handelt es sich v.a. um das Acetaldehyd, was ein auch normalerweise vorkommendes Produkt des Energiestoffwechsels ist. Im gesunden Zustand fällt es jedoch in weit geringen Mengen an und kann problemlos von der Leber abgebaut werden. Im Falle einer Candidose jedoch gelangt das nicht abgebaute Acetaldehyd in das Gewebe und verursacht dort Störungen bei den Neurotransmittern (den Botenstoffen des Nervensystems). Die Folge sind die beschriebenen Störungen der geistigen Leistungsfähigkeit und der Psyche.

Alle diese Beschwerden haben eine Tendenz, sich an feuchten Tagen oder in feuchter Umgebung zu verschlimmern. Eine Verschlimmerung ist auch häufig während bzw. nach den Wechseljahren zu beobachten, es fällt dann eine zunehmende Konzentrations- und Entscheidungsschwäche auf, die Brust schwillt schmerzhaft an, es kommt zu den soortypischen Entzündungen (siehe oben). Andere Beschwerden, die auffallen, sind eine vermehrte Gesichtsbehaarung, Rückenschmerzen und Augenbrennen.


Diagnose

Einmal abgesehen von oberflächigen Befallsorten im Mund oder der Scheide, wo man den Candida-Pilz in Abstrichen nachweisen kann, gibt es keine wirkliche Nachweismethode der Candidose. In der Regel ist man auf seine Erfahrung und der Beobachtung der Gesamtsymptomatik angewiesen.

Eine mögliche Labormethode besteht in der Bestimmung des Blutalkoholspiegels vor und nach der Nahrungsaufnahme, wobei hier kohlehydrathaltige Nahrung gegeben wird. Steigt der Blutalkoholspiegel nach der Aufnahme der Kohlehydrate an,, kann man davon ausgehen, dass der aufgenommene Zucker durch im Darm enthaltene Pilze oder Bakterien in Alkohol verwandelt wurden. Anschliessend kann durch weitere Untersuchungen unterschieden werden, ob dies seinen Ursprung in einem pilz- oder bakterienbedingten Befall hat.


Die Folgen eines Candida-Befalles

Candida befällt bzw. belastet den Organismus auf zwei Wegen:
  • Zum Einen gibt es die Infektion von Schleimhautoberflächen, z.B. in der Scheide oder im Magen-Darm-Trakt, wobei u.U. die gesamte Länge des Verdauungskanals betroffen sein kann. Im Darm kann sich ein solcher lokaler Befall mit Hefepilzen dahin gehend ausweiten, dass ein zusammenhängendes Netz von Pilzen (ein Myzel) entsteht. Dieses Myzel greift die Schleimhautoberfläche des Darmes an, womit dann weitere der Nahrung entstammende Gifte in den Organismus eindringen können, Die Folge ist eine erhebliche Belastung des Immunsystems, die sich häufig in Form von Allergien äussert.
  • Zum Anderen gibt es indirekte Folgen, weil Giftstoffe, die dem Stoffwechsel der Pilze entstammen, über das Gefässsystem zu ganz anderen Organen gelangen kann, dort folgen dann Schäden, die zu den oben beschriebenen Beschwerden führen.

Folgen für das Immunsystem

Candida-Pilze sind Parasiten und als solche sind sie von den ihnen angebotenen Lebensbedingungen abhängig, ein schwaches Immunsystem wird daher die Überlebensbedingungen dieses Parasiten begünstigen; solche Schwächungen sind z.B. Folge des Einwirkens von Umweltgiften oder einer falschen Ernährung. Hinzu kommt, dass eine Candida-Infektion selbst zu einer weiteren Schwächung der Abwehrlage führt (siehe oben), so dass sich der Pilz selbst weiter ausbreiten kann, aber auch weitere Keime finden nun ihren Eingang zum Organismus: So steigt das Risiko einer Infektion mit Epstein-Barr-Viren (Morbus Pfeiffer), mit Cytomegalie- und Herpes-Viren etc. Darüber hinaus führen Störungen des Immunsystems zu einer erhöhten Gefahr an Autoaggressionskrankheiten zu erkranken, weil sich das Immunsystem plötzlich gegen den eigenen Körper richtet.

Anmerkungen zum Immunsystem: Die Hauptanteile des Immunsystems sind

B-Lymphozyten:

Diese produzieren bestimmte Eiweissstoffe, die so genannten Immunglobuline, welche sich an eingedrungene und den Organismus bedrohende Stoffe (Antigene) binden; diese Immunglobuline machen auf diese Weise die antigenen Stoffe unschädlich, werden daher auch Antikörper genannt

T-Lymphozyten:

davon gibt es drei Typen:
  1. Killerzellen: diese bekämpfen und zerstören biologische Stoffe wie z.B. Enzyme und Hormone
  2. Helferzellen: diese unterstützen die B-Lymphozyten (siehe oben) bei der Produktion von Immunglobulinen
  3. Suppressorzellen: diese schützen den Organismus vor überschiessenden Immunreaktionen
Die Effizienz v.a. der T-Zellen-Aktivität kann durch eine ausreichende und qualitativ gute Ernährung begünstigt werden.


Leider sind die Candida-Pilze im Stande, Stoffe zu produzieren, welche dem Organismus vorgaukeln, sie seinen Teil des Abwehrsystems und sie werden daher vom Organismus als harmlos angesehen. Auf diese Weise passiert es, dass eine Immunreaktion des Organismus gegen die Candida-Pilze ausbleibt, worauf einerseits die abgegebenen Gifte ungehindert im Organismus zirkulieren können, andererseits die Pilze sich weiter ausbreiten können und schliesslich eine zusammenhängende Besiedlung von Schleimhautoberflächen die Folge sein kann. Candida wird so zur Allgemeinerkrankung, zur Candidose, dies wurde oben bereits beschrieben.

Selbst bei symptomlosen Fällen können Stoffwechselgifte von Candida im Blut nachgewiesen werden, was zur Folge hat, dass gerade die B-Lymphozyten ständig damit beschäftigt sind, diese Candida-Toxine (=Gifte) zu bekämpfen. Ein weiteres Problem ist, dass lebende Pilzkulturen zwar die Darmschleimhaut schädigen können, dass sie aber, wenn sie absterben, z.B. im Rahmen einer erfolgreichen Immunreaktion, die frei werdenden Gifte der Pilze die Darmwand durchdringen und zu einer erhöhten Allergiebereitschaft führen; solche allergischen Reaktionen werden auch als „Herxheimer Reaktion“ bezeichnet und sie ist eigentlich ein gutes Zeichen, da dies zeigt, dass das Abwehrsystem noch zu einer erfolgreichen Abwehr in der Lage ist.
Die durch Candida geschädigte Abwehr kann nur in einem langen Prozess wieder neu aufgebaut werden. Eine wesentliche Rolle spielt dabei, den Körper nicht weiter durch eine Unzahl von Faktoren, welche das Immunsystem schädigen können auszusetzen.

Allergische Reaktionen, welche Ausdruck einer geschwächten bzw. fehlgeleiteten Immunreaktion sind, können sich über einen langen Zeitraum entwickeln, manchmal geht dies aber auch sehr schnell. Diese Allergiebereitschaft ist Ausdruck der geschwächten Produktion und Funktion von T-Lymphozyten, welche dadurch nicht länger die Aktivität der B-Lymphozyten regulieren kann. Folge ist, dass der Organismus nicht ausreichend zwischen harmlosen und gefährlichen Stoffen (Antigenen) unterscheiden kann.

Die Candida-Gifte ihrerseits schädigen den Organismus u.a. auch noch durch die Freisetzung sogenannter „freier Radikale“, dies sind Stoffe, welche die Zellmembranen schädigen können. Es wird z.B. angenommen, dass die gestiegene Sensibilität gegenüber den quecksilberhaltigen Amalgam-Füllungen eine Folge einer voraus gegangenen Schädigung des Organismus durch Candida-Gifte ist.

Candidosen scheinen häufiger bei Frauen vorzukommen, dies liegt möglicherweise daran, dass der weibliche Hormonhaushalt empfindlicher reagiert; die Störung des hormonellen Wechselspiels hat dabei seinen Ausgang in der ungenügenden Produktion von Adrenalin, wofür die die Candida-Gifte verantwortlich sind. Auch auf die Hormondrüsen selbst hat Candida einen Einfluss, denn im Rahmen von Candida-Infektionen steigt die Rate von Eierstock- und Schilddrüsenentzündungen, meist zeigt sich dies jedoch gar nicht in messbaren Veränderungen entsprechender Laborwerte, nur eine Krankengeschichte mit gesteigertem Hunger, Depressionen, Kälteempfindlichkeit, Verstopfung und unregelmässiger Periode lässt eine Candidose vermuten. Deutlich ist, dass die genannten Beschwerden im Rahmen einer Candida-Therapie nachlassen. Eine weitere wichtige Folge einer Candidose ist eine andere Erkrankung des Immunsystems, die rheumatoide Arthritis. Hier geht die Krankengeschichte oft zurück bis ins Kindesalter, damals gab es gehäuft Koliken, Allergien, wiederkehrende Erkältungskrankheiten mit regelmässiger Antibiotikatherapie, später ab dem Jugendalter dann v.a. Allergien; Hungerattacken, PMS und Regelstörungen, Endometriose, Depression und Angststörungen.


Therapie allgemein:

wichtiger Hinweis: Alle therapeutischen Hinweise sind definitiv NICHT zur Selbstbehandlung geeignet! Es geht hier nur um eine Darstellung von Möglichkeiten, die ein Therapeut anbieten kann. Eine Candidose ist eine viel zu komplexe Pathologie als dass sie zur Selbstbehandlung geeignet sein könnte!

Eine konstitutionell ausgerichtete homöopathische Therapie kann als die einzig dauerhaft wirksame Therapie angesehen werden. Trotzdem gilt:

Wenn erhebliche Probleme und Beschwerden bestehen, welche in Zusammenhang mit einer Candidose gebracht werden, sollte man einen Arzt oder Heilpraktiker aufsuchen, welcher sich mit der Thematik auskennt.

Allerdings besteht dabei dass Problem, dass ein erheblicher Teil der Ärzte mit dem Krankheitsbild wenig anfangen können.
  • Als ergänzende Therapie ist erstens eine spezielle Candida-Diät unabdingbar, da die Nahrungsmittel eine Hauptquelle für die Aufnahme der Erreger ist. Das Wachstum der Pilze muss eingedämmt werden, wenn man sein Immunsystem wieder herstellen will. Diese zielgerichtete Ernährung ist notwendig, um eine Selbstheilung zu ermöglich und zu ermöglichen, dass sich die von Candida befallenen Gewebestrukturen und Organe wieder erholen. Das Hauptprinzip besteht zum Einen darin, alle Hefe und Pilze enthaltenden Nahrungsmittel zu meiden und andererseits die Menge aufgenommener Kohlenhydrate drastisch zu reduzieren. Eine solche Diät muss mindestens 3 Monate durchgehalten werden bzw. bis eine deutliche Besserung der Symptome eingetreten ist. Anschliessend kann versucht werden nach und nach wieder auf eine gewohnte Ernährung zu wechseln. Das Wiederauftreten von Symptomen zeigt an, dass das betreffende Nahrungsmittel auch für die Zukunft gemieden werden muss.
  • Zweitens sollte eine antimykotische Therapie mit speziellen Antipilz-Mitteln für mindestens drei Wochendurchgeführt werden.
  • Drittens ist sofort nach der antimykotischen Therapie eine sogenannte Symbioselenkung notwendig, bei der die Darmflora mit der gabe bestimmter Bakterienkulturen wieder hergestellt wird.

Homöopathische Mittel:

Eine Candidose ist ein lokales Geschehen und belastet über lange Zeit den Organismus in vollem Umfang, insofern kommt nur eine konstitutionell ausgerichtete Therapie in Betracht. In den nachstehenden Mittelbildern finden sich Symptome, welche sich auch bei einer Candidose finden lassen:


Acidum nitricum

chronische Kopfschmerzen

splitterartig schmerzende Aphten und Geschwüre
belegte Zunge
Mundgeruch
verstärkter Speichelfluss
Reizdarmsyndrom
Analfissuren
unangenehm riechende Blähungen
stark reizender, zäher, grünlicher oder rosafarbener Ausfluss,
starker Juckreiz in der Scheide
brennendes Wundheitsgefühl in der Scheide, schlimmer bei Stress
starke Blutungen
Warzen im Genitalbereich

Nackensteife
geschwollene Finger

grosser Durst


Arsenicum album

Depression
Angst

chronische Kopfschmerzen
brennende Augenbeschwerden
trockener, brennender Mund
dumpfe Bauchschmerzen
unangenehm riechende Blähungen
stark reizender, gelblicher und Brennen verursachender Ausfluss
Geschwüre an den Schamlippen
Nackenschmerzen
geschwollene Finger
trockene und juckende Haut

Müdigkeit und Erschöpfung, Krankheitsgefühl
gesteigerter Appetit
Neigung zu Gewichtszunahme
Beschwerden besser durch warmes Wasser


Borax

bei den ersten Anzeichen von äusserlich wahrnehmbaren Soorbefalles
Aphten und Geschwüre
Speichelfluss
fader, bitterer Geschmack


Calcium carbonicum

Depression;
Ängstlichkeit;
Benommenheit

chronischer Kopfschmerz;
starke Bauchschmerzen
häufiger Harndrang, stechende Beschwerden nach dem Urinieren
deutlicher Juckreiz in der Scheide,
v.a. vor der Periode;
gelber oder milchiger Ausfluss
Rückenschmerzen, Nackensteife
trockene Haut
Schwäche
Neigung zu Gewichtszunahme
brennende Schmerzempfindungen;
gesteigerter Appetit
alle Beschwerden schlimmer vor der Periode


Carbo vegetabilis

Konzentrationsschwierigkeiten
Depression
Angst

Kopfschmerzen vor der Menstruation
dumpfe Bauchschmerzen
unangenehm riechende Blähungen
stark reizender, grünlicher, brennender Ausfluss
Juckreiz und rissige Haut in der Scheidengegend
Juckreiz der Haut

Müdigkeit und Erschöpfung
brennende Schmerzempfindungen


Graphites

Konzentrationsschwierigkeiten
Unentschlossenheit
Depression

dumpfe Bauchschmerzen
Analfissuren
häufiges Urinieren
Soor und Juckreiz, Wundheitsgefühl in der Scheide
sehr reizender Ausfluss
Beschwerden oft in den Wechseljahren
Rücken- und Nackenschmerzen
geschwollene Finger
trockene, juckende Haut

gesteigerter Appetit


Kalium carbonicum

Depression
Angst

brennende Augenbeschwerden
dumpfe Bauchschmerzen
Reizdarmsyndrom
plötzlicher Harndrang
Wundheitsgefühl in der Scheide
Juckreiz in der Scheide
Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs
geschwollene Brüste

Rückenschmerzen
Nackensteife
trockene Haut

Müdigkeit und Erschöpfung, v.a. am Nachmittag
Neigung zur Gewichtszunahme


Kreosotum

Kopfschmerzen
plötzliche Gesichtsrötung (Flush)
geblähter Bauch nach der Periode
milchiger oder gelblicher, reizender Ausfluss,
starker Juckreiz in der Scheidenregion, Wundheitsgefühl in der Scheide
Schmerzen in der Scheide beim Geschlechtsverkehr
starke Blutungen
Schmerzen im unteren Rückenbereich

grosse Schwäche,


Lachesis

Konzentrationsschwierigkeiten
Entschlusslosigkeit
Depression

chronische Kopfschmerzen,
Reizdarmsyndrom
unangenehm riechende Blähungen
häufiges Wasserlassen
brennender Ausfluss
starke Blutungen, v.a. in den Wechseljahren
alle Beschwerden schlimmer vor und nach der
Periode


Lycopodium

Soor in Folge von Stress-Belastung

Weinerlichkeit, vor und nach der Periode; Depression
Konzentrationsschwierigkeiten
Benommenheit
Angst

Kopfschmerzen vor der Periode
geblähter Bauch, v.a. vor der Periode
dumpfe Bauchschmerzen
Reizdarmsyndrom
Juckreiz am After
häufiges Wasserlassen
chronische Blasenentzündungen
stark reizender Ausfluss
Juckreiz der Scheide
Warzen im Genitalbereich
Rückenschmerzen
Nackensteife
geschwollene Finger
trockene und Juckreiz verursachende Haut

Erschöpfung und Müdigkeit
gesteigerter Appetit
Neigung zu Gewichtszunahme
alles schlimmer vor der Periode


Mercurius solubilis

chronische Kopfschmerzen
Aphten und Geschwüre v.a. auf der Zunge
geschwollene, leicht blutende Mundschleimhaut
belegte, zitternde Zunge mit Zahneindrücken
lockere Zähne
vermehrter Speichelfluss
dumpfe Bauchschmerzen
häufiges Wasserlassen
stark reizender, zäher, unangenehm riechender Ausfluss
starker Juckreiz und brennendes Wundheitsgefühl in der Scheide
Entzündungen der Scheidenregion und der Scheide selbst
Warzen im Genitalbereich
Spannungsgefühl in der Brust
geschwollene Finger
Juckreiz der Haut
Müdigkeit und Erschöpfung
Frieren abwechselnd mit Schwitzen


Natrium muriaticum

Weinerlichkeit, Depression,
aber Trost verschlimmert
Benommenheit

chronische Kopfschmerzen, schlimmer vor der Periode
brennende Augenbeschwerden
Soorbeläge im Mund, Ausbreitung auf die Lippen
Reizdarmsyndrom
unangenehm riechende Blähungen
plötzlicher Harndrang
starker Juckreiz der Scheidengegend
brennende Schmerzen in der Scheide
Schmerzen in der Scheide während des Geschlechtsverkehrs
Rückenschmerzen
Juckreiz der Haut v.a. bei Wärme,
schlimmer durch Stress
Erschöpfung und Müdigkeit,
gesteigerter Appetit


Nux vomica

Konzentrationsschwierigkeiten
Benommenheit

chronische Kopfschmerzen
Reizdarmsyndrom
Juckreiz am After
häufiges Wasserlassen, plötzlicher Harndrang, Schmerzen in der Harnröhre nach dem Wasserlassen
stark reizender Ausfluss
Rückenschmerzen
Nackensteife

Müdigkeit und Erschöpfung,
gesteigerter Appetit


Pulsatilla

Weinerlichkeit vor der Periode, Depression
Entschlusslosigkeit
Benommenheit

chronische Kopfschmerzen
brennende Augenbeschwerden
geblähter Bauch, v.a. vor der Periode
übel riechende Blähungen
häufiges Urinieren
Wundheitsgefühl in der Scheide
stark reizender Ausfluss
heftige Blutung, v.a. in den Wechseljahren
chronische Scheidenentzündung
Spannungsgefühl der Brüste
Rückenschmerzen
geschwollene Finger
juckende Haut

Müdigkeit, Erschöpfung
gesteigerter Appetit


Sepia

Depression; Weinerlichkeit vor einer Periode
Konzentrationsschwierigkeiten

chronische Kopfschmerzen
Spannungsgefühl im Bauch
Analfissuren
plötzlicher Harndrang
Ausfluss mit deutlichem Juckreiz in der Scheide und an der äusseren Scheidenregion
Rückenschmerzen
Juckreiz

Müdigkeit und Erschöpfung, v.a. nachmittags
gegen 15:00 - 17:00 Uhr, schlimmer beim Gehen


Sulfur

Soor nach oder während einer akuten Erkrankung

chronischer Kopfschmerz,
schlimmer vor der Periode
brennende Beschwerden in den Augen
brennendes, leicht blutendes Zahnfleisch
schmutzig belegte Zunge;
schlechter Geschmack
Reizdarmsyndrom
krampfartige Bauchschmerzen
kneifendes Gefühl in der Nabelgegend
häufiges Urinieren und Harndrang
Schmerzen in der Harnröhre nach dem Urinieren
Juckreiz in der Scheidengegend, v.a. vor der Periode
stark reizender Ausfluss Rückenschmerzen
Nackenschmerzen, die in die Schulterregion ausstrahlen
geschwollene Finger
trockene und juckende Haut
Hautverdickungen mit bzw. in Folge von Juckreiz bzw. ständigem Kratzen, dies ist schlimmer während der Wechseljahre

Müdigkeit, Erschöpfung
gesteigerter Appetit
Tendenz zur Gewichtszunahme

wichtig: Die angegebenen Mittel dienen nicht als Therapieempfehlung oder gar als Anregung für die Selbsthilfe - es handelt sich ausschliesslich um eine theortetische Darstellung der Candidose und ihrer Therapiemöglichkeiten


Weitere Therapien:

Nahrungsmittel bzw. Nahrungsergänzungsstoffe

welche bei der Behebung einer Candidose hilfreich sein können:

Lactobacillus acidophilus: dies sind Bakterienstämme, welche in einem gesunden Darm vorkommen. Sie sind Teil einer intakten Darmflora. Medizinisch eingenommen können sie als Kapseln, Tabletten oder auch als Pulver eingenommen werden und sie sind auch in Joghurt enthalten (allerdings nur in nicht denaturiertem Naturjoghurt). Sie wirken einer Besiedelung der Darmschleimhaut mit Hefe- bzw. Candida-Pilzen entgegen und haben Anteil an der Regeneration einer gesunden Darmflora, sie sind sogar imstande, in gewisser weise antibiotisch wirksame Stoffe zu bilden, welche Erkrankungen entgegen zu wirken, die durch Nahrungsmittelunverträglichkeiten entstanden sind. Das Problem einer zusätzlichen Einnahme dieser Bakterienkulturen besteht darin, dass sie weitgehend durch die Magensäure und auch andere Verdauungsenzyme zerstört werden und so eigentlich nie dorthin gelangen werden, wo sie gebraucht werden. Trotzdem gelangt immer noch eine gewisse Menge lebender Keime bis in den Darm um dort bei einem Wiederaufbau einer gesunden Darmflora helfen zu können.

Olivenöl: 3 x 2 Teelöffel pro Tag helfen dabei, die Darmschleimhaut vor Pilzbefall zu schützen.

Biotin: Biotin ist eines der weniger bekannten B-Vitamine (auch Vitamin H genannt); Biotin hilft dabei, die Ausbreitung von Pilzen, also auch von Candida zu verhindern. Man findet dieses Vitamin in Fleisch, Milchprodukten und vollwertigen Getreideerzeugnissen. Eine lang dauernde Antibiotika kann zu einem Biotin-Mangel führen, aber auch der Verzehr von Eiern, welche einen Stoff enthalten, der Biotin entgegen wirkt.

Knoblauch: Knoblauch hat durch seinen Gehalt an Allicin, der medizinisch wirksamen Substanz im Knoblauch wichtige antibakterielle und pilzhemmende Eigenschaften. Am Besten wird es in Kapselform eingenommen.

Caprylsäure: Dies ist eine aus der Kokosnuss stammende Fettsäure, von der man entdeckt hat, dass sie hilft, das bakterielle Gleichgewicht der Darmflora zu erhalten und sie hat starke pilzhemmende Eigenschaften. Als Nahrungsergänzungsstoff ist sie unter dem Namen Caprystatin® erhältlich, allerdings ist es schwer dieses Mittel in Deutschland zu bekommen. Untersuchungen haben ergeben, dass Caprystatin® innerhalb weniger Tage Candida zum verschwinden bringen kann, das Mittel sollte in steigenden Dosen über einige Wochen hin und dann mehrere Monate in gleichbleibender Dosis eingenommen werden. Caprylsäure ist derzeit nicht in Deutschland erhältlich, sondern muss aus den USA beschafft werden.

Weitere Nahrungsergänzungsstoffe können in entsprechenden Dosierungen eingenommen werden:
  • Vitamin C
  • Vitamin A
  • Vitamin E
  • Vitamin B-Komplex
  • Panthotensäure (Vitamin B5)
  • Folsäure
  • Selen
  • Zink
  • Magnesium
  • Nachtkerzenöl

allopathische Arzneimittel gegen Candida:

Nystatin: Ein pilzbekämpfendes Mittel, welches Pilze auf der Oberfläche der Schleimhaut gut erreichen kann, aber relativ ineffektiv ist bei der bekämpfung von Pilzen, die bereits in die Tiefe des Gewebes eingedrungen sind; es wird von der Darmschleimhaut selber nicht aufgenommen. Es hat seinen Sinn in relativ kurzzeitiger Anwendung bis zu 3 Monaten zusammen mit anderen Massnahmen der Pilzbekämpfung, die v.a. in Ernährungtherapie und Aufbau des Immunsystems bestehen. Mittel sind z.B. Candio-Hermal®, Moronal®

Amphotericin: Wirkt ähnlich wie Nystatin, aber es kann über die darmschleimhaut aufgenommen erden und daher zu Vergiftungen führen, welche in einem Nierenversagen enden. Es sollte mit Vorsicht benutzt werden.

Ein Mittel ist z.B. Ampho-Moronal®

Floconazol: Ein hochwirksames, relativ neues Pilzbekämpfungsmittel, welches über die Darmschleimhaut aufgenommen wird und Pilze überall im Organismus erreichen kann. Es kann bei Überdosierung oder zu langer Gabe Leberschäden verursachen, sollte daher mit Vorsicht eingesetzt werden. Das entsprechende Mittel heisst Diflucan®

Bei all diesen Mitteln kann allerdings eine Candida-Infektion schnell wieder zurück kehren, wenn die Darmflora nicht wieder in einen ordnungsgemässen und gesunden Zustand versetzt wird und das Immunsystem wieder aufgebaut wird. Daher hat die Anwendung dieser Mittel nur am Ende einer Reihe anderer Pilzbekämpfungsmassnahmen ihren Sinn.

Bei Interesse an einer Darmsanierung muss man sich an einen entsprechend arbeitenden Arzt oder Heilpraktiker wenden. Dieser wird ein individuelles Therapieschema erarbeiten, das man befolgen kann, um eine physiologische Darmflora wiederherzustellen.

Die positiven Folgen für das Immunsystem und die Gesundheit sind unschätzbar.