GWUP-die-WUPP, Hoppladihopp...

Was Kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt...

Die GWUP ist eine Zusammenrottung fanatisch Wissenschaftsgläubiger. In ihrem Wahn, alles auf naturwissenschaftlicher Basis erklären zu müssen, haben sie ihre intellektuelle Verbindung zu übergeordneten und die Welt ordnenden Strukturen verloren und so müssen sie nun durch einen quasi-religiösen Kampf gegen Alles und Jedes beweisen, was sie mit ihren reduzierten naturwissenschaftlichen Methoden nicht messen und wägen können. Motto „Was ich nicht statistisch erfassen oder in das Korsett von Messwerten pressen kann - das gibt es einfach nicht. Basta!

Nun haben Sie wieder einmal Grund zur Freude: Ein wahrhaftiger Professor hat die Homöopathie zum 53.789. Mal als g’lumpiges Zeugs entlarvt. Endlich sehen wir klar!


Es geht um die Einbindung der Naturheilkunde in die hehre schweizerische Gesetzgebung. GWUP schreibt dazu:

„Mitte Mai wird wohl die Mehrheit der Schweizer für die Verankerung der Komplementärmedizin in der Verfassung abstimmen. Trotzdem hat sich jetzt ein weiterer prominenter Kritiker zu Wort gemeldet: Der Molekularbiologe Beda Stadler, Professor am Institut für Immunologie der Universität Bern, unterstützt ebenfalls öffentlich die Gegner des pro-homöopathischen Verfassungsartikels. Der scharfsinnige wie auch scharfzüngige Skeptiker (hier geht es um einen Prof. Edzard Ernst) nimmt dabei kein Blatt vor den Mund.“

Das freut die skeptischen Gesellen von der GWUP natürlich

„Dem Nachrichten-Portal suedostschweiz.ch sagte er [Prof. Edzard Ernst] im Interview:

“Die Homöopathen hatten 200 Jahre lang ihre Chance. Hier an der Universität Bern verfügen sie über einen eigenen Lehrstuhl. Sie hätten eine einzige Arbeit publizieren können, die die Wirksamkeit ihrer Methoden beweist. Sie konnten es nicht - niemand kann das. Mit gleichem Recht wie die Homöopathen könnte auch Sektenführerin Uriella mit ihrem angeblich heilenden Badewasser einen Uni-Lehrstuhl beanspruchen. [...]“

Was der ehrwürdige Herr Professor übersieht, ist die Tatsache, dass die Homöopathie im Laufe von 200 Jahren in vielen Studien „bewiesen“ wurde. Genauso wie es regelmässig Studien gibt, die die Wirkungslosigkeit der Homöopathie nachweisen wollen, gibt es Studien, die genau das Gegenteil sagen. Irgendwie ist das natürlich Alles nix, so eine Patt-Situation...

Was tatsächlich stimmt: Bisher hat noch niemand mit den Methoden der etablierten Naturwissenschaften einen Wirkungsmechanismus nachweisen können. Nein, noch nie hat irgendjemand nach der Gabe von irgendeinem potenzierten Homöopathikum irgendeine Wasserstoffbrücke im Organismus hat auch nur zucken sehen. Das ist schon richtig - aber wer an der falschen Stelle sucht, wird dort auch nichts finden.

Stopp!!! Irgendwann gab es tatsächlich mal eine Studie, wo ein ausgebauter Froschschenkel (oder so was in der Art) gezittert hat, nachdem er mit potenzierten Belladonna in Kontakt kam. So etwas sagt natürlich absolut nicht saus - das ist schon klar Schliesslich hat kein Homöopathie-Patient irgndetwas von solchermassen Erkenntnis, ausser dass vielleicht mal ein paar notorischen Skeptikern für den Moment der Mund gestopft ist.

Und selbst wenn bislang noch nie einer im MRT oder im PET oder mit sonstwas die Wanderung der Globuli vom Mund an den Ort des Wirkens (wo ist der überhaupt...?) hat beobachten können, so beweisen doch die Homöopathen in aller Welt tagtäglich die Wirksamkeit der Homöopathie. Homöopathie wirkt - und schlimmstenfalls beruht das auf einem reinen Placebo-Effekt. Na und?

Wer heilt hat Recht!

Mit dem Uriella-Gedöns hat das übrigens wenig zu tun. Uriella verkaufte ihr Badewasser - übrigens unpotenziert und die Anwendung erfolgte auch nicht nach dem Ähnlichkeitsgesetz der Homöopathie... ;-) ;-) ;-)

„Die Leute sind nicht dumm, aber ihnen fehlt oft das Fachwissen, um in der Medizin die Dinge richtig beurteilen zu können. Früher einmal glaubten 99,9 Prozent der Menschen, die Erde sei flach. Dass sie rund ist, weiss die Menschheit heute dank wissenschaftlicher Untersuchungen und entsprechender Information. [...]“

Richtig, Herr Professor - da muss ich Ihnen begrenzt Recht geben: Das schulmedizinische Wissen mancher HomöopathenkollegInnen ist mitunter dürftig bis abstrus lückenhaft. Da braucht es Nachbesserung.

Aber es gibt genügend HomöopathInnen, die ihr Handwerk verstehen und nicht nur einäugig auf das Hahnemann’sche Werk schielen. Es gibt tatsächlich Therapeuten, die sich auf einer Ebene mit der Schulmedizin sehen und die Schulmedizin in ihren Möglichkeiten auch akzeptieren und deren Kenntnisse durchaus profund sind. HomöopathInnen sind nicht per se eine Art von oligophrenen Medizinern, die nur deshalb Homöopathie betreiben, weil es für die richtige Medizin intellektuell nicht reicht...