warum Mittel so und nicht anders gegeben werden
veröffentlicht am: Samstag, den 22. August
Eine homöopathische Verordnung "funktioniert"
letztlich wie jede andere medizinische Verordnung
auch:
Wir haben bzw. der Patient, der zu uns in die Praxis kommt, hat ein Problem, das wir als Therapeuten im Rahmen der Diagnostik erfasst haben und das wir dann versucht haben im Rahmen einer Fallanalyse zu verstehen. Sind wir homöopathisch arbeitende Therapeuten, haben wir mit oder ohne Repertorisation gemäss dem Ähnlichkeitsprinzip ein passendes Mittel gesucht und hoffentlich auch gefunden. Und der nächste Handlungs-schritt konzentriert sich dann auf die Mittelgabe, also auf die Frage von Applikationsform oder Applikationsdauer. Hier spielen dann die Faktoren „Potenz“, „Dosierung“ und „Mittelwiederholung“ die zentrale Rolle.
Kurz zur Potenz: Die Potenzstufe, die wir wählen, muss eine Beziehung zur Lebenskraft und zum zum Ausmass der pathologischen Störung passen. Höhere Potenzen haben insofern eine tiefere Wirkung als Niederpotenzen, obwohl sie nach einem materiellen Verständnis stärker verdünnt sind - dies ist der Tatsache geschuldet, dass die Wirkung eines homöopathischen Mittels nicht materiell, sondern energetisch definiert ist.
Kurz zu Dosierung: Hier hat Hahnemann als Grundsatz vorgegeben, immer die kleinst mögliche Dosis zu wählen, die gerade noch im Stande ist, eine Wirkung beim Patienten hervor zu bringen. Das ist in der therapeutischen Realität sicher nicht immer glatt umsetzbar, aber es muss die Leitlinie bleiben. Hahnemann hat dies schon bei Paracelsus entnommen, welcher vorgab: Nichts ist Gift und Alles ist Gift - es kommt nur auf die Dosis an.
Doch ich will mich hier auf die Mittelwiederholung konzentrieren:Im Falle akuter Erkrankung wird die Häufigkeit, in der man ein homöopathisches Mittel wiederholt, proportional der Heftigkeit und der Ernsthaftigkeit des Erkrankungsprozesses sein. Ich schaue mir also den pathologischen Prozess an und versuche zu bestimmen, wie weit und tiefreichend dieser den Patienten und seine Lebenskraft destabilisiert hat und in welcher Heftigkeit er abläuft.
Nehmen wir beispielsweise einen Schlaganfallpatienten, einen hochakuten Vorgang, der noch dazu tief in das Gesamtsystem des Organismus eingreift: Einem solchen Patenten werden wir das gewählte Mittel ggfs. in minütlicher Wiederholung geben, werden die Regelmässigkeit der Gabe dann vielleicht auf mehrminütliche Abstände ausweiten und schliesslich bekommt der Patient das Mittel vielleicht mehrmals am Tag. Ähnlich würden wir vielleicht bei einem Unfall zu Wege gehen, bei der der Patient vielleicht gar keine sonderlich auffallenden körperlichen Folgen davon getragen hat, sondern schlicht in seiner psychischen und seelischen Verfassung erheblich irritiert und destabilisiert wurde.
Bei einer eher „ordinären" Erkältungskrankheit werden wir uns vielleicht darauf beschränken, ein als richtig und passend erkanntes Mittel in einem festen Rhythmus zu verordnen und zu wiederholen, beispielsweise weisen wir den Patienten zu einer Einnahme von fünf Globuli drei mal am Tag an.
Wir haben bzw. der Patient, der zu uns in die Praxis kommt, hat ein Problem, das wir als Therapeuten im Rahmen der Diagnostik erfasst haben und das wir dann versucht haben im Rahmen einer Fallanalyse zu verstehen. Sind wir homöopathisch arbeitende Therapeuten, haben wir mit oder ohne Repertorisation gemäss dem Ähnlichkeitsprinzip ein passendes Mittel gesucht und hoffentlich auch gefunden. Und der nächste Handlungs-schritt konzentriert sich dann auf die Mittelgabe, also auf die Frage von Applikationsform oder Applikationsdauer. Hier spielen dann die Faktoren „Potenz“, „Dosierung“ und „Mittelwiederholung“ die zentrale Rolle.
Kurz zur Potenz: Die Potenzstufe, die wir wählen, muss eine Beziehung zur Lebenskraft und zum zum Ausmass der pathologischen Störung passen. Höhere Potenzen haben insofern eine tiefere Wirkung als Niederpotenzen, obwohl sie nach einem materiellen Verständnis stärker verdünnt sind - dies ist der Tatsache geschuldet, dass die Wirkung eines homöopathischen Mittels nicht materiell, sondern energetisch definiert ist.
Kurz zu Dosierung: Hier hat Hahnemann als Grundsatz vorgegeben, immer die kleinst mögliche Dosis zu wählen, die gerade noch im Stande ist, eine Wirkung beim Patienten hervor zu bringen. Das ist in der therapeutischen Realität sicher nicht immer glatt umsetzbar, aber es muss die Leitlinie bleiben. Hahnemann hat dies schon bei Paracelsus entnommen, welcher vorgab: Nichts ist Gift und Alles ist Gift - es kommt nur auf die Dosis an.
Doch ich will mich hier auf die Mittelwiederholung konzentrieren:Im Falle akuter Erkrankung wird die Häufigkeit, in der man ein homöopathisches Mittel wiederholt, proportional der Heftigkeit und der Ernsthaftigkeit des Erkrankungsprozesses sein. Ich schaue mir also den pathologischen Prozess an und versuche zu bestimmen, wie weit und tiefreichend dieser den Patienten und seine Lebenskraft destabilisiert hat und in welcher Heftigkeit er abläuft.
Nehmen wir beispielsweise einen Schlaganfallpatienten, einen hochakuten Vorgang, der noch dazu tief in das Gesamtsystem des Organismus eingreift: Einem solchen Patenten werden wir das gewählte Mittel ggfs. in minütlicher Wiederholung geben, werden die Regelmässigkeit der Gabe dann vielleicht auf mehrminütliche Abstände ausweiten und schliesslich bekommt der Patient das Mittel vielleicht mehrmals am Tag. Ähnlich würden wir vielleicht bei einem Unfall zu Wege gehen, bei der der Patient vielleicht gar keine sonderlich auffallenden körperlichen Folgen davon getragen hat, sondern schlicht in seiner psychischen und seelischen Verfassung erheblich irritiert und destabilisiert wurde.
Bei einer eher „ordinären" Erkältungskrankheit werden wir uns vielleicht darauf beschränken, ein als richtig und passend erkanntes Mittel in einem festen Rhythmus zu verordnen und zu wiederholen, beispielsweise weisen wir den Patienten zu einer Einnahme von fünf Globuli drei mal am Tag an.