der kleine Unterschied: Heilung vs. Therapie II
veröffentlicht am: Samstag, den 05. Dezember
Analog zur in Teil I gemachten Unterscheidung zweier
polarer Krankheitsbegriffe sind auch zwei
unterschiedliche Begriffe von Therapie und deren
Wirksamkeit auseinander zu halten:
Die etablierte Medizin spricht, wenn sie Krankheiten beschreibt, von Gewebeschäden oder allenfalls von Störungen der Körperfunktionen. Die Veränderungen misst und bestimmt sie mit Hilfe verschiedenster Untersuchungs-, Mess- und Diagnoseverfahren. Kann eine konkrete Ursache für die Krankheit nicht gefunden werden, bleibt die Ursache also im Dunkeln, dann spricht sie z.B. von „idiopathischen“ Krankheiten. Im schlimmsten Fall, v.a. wenn sich mit Hilfe der medizinischen Messverfahren nichts finden lässt, werden die Beschwerden als rein subjektive Störung erklärt - aber der Patient leidet weiter...
Therapie, die einem kausal-naturwissenschaftlichem Verständnis folgt, wird immer nur an der Oberfläche der Körperfunktionen handeln, sie wird nur die beobacht-, mess- und mit teilweise aufwendigem technischem Equipment erfahrbaren Symptome der Krankheit behandeln - auch dann wenn sie eigentlich Anderes möchte. Und die letztliche Konsequenz ist dann oft genug das stecken Bleiben medizinischer Weisheit im endlosen Messen immer neuer Laborwerte und genauso auch immer neuerer Medikamente.
Aber dies ist auch eine Folge der wirtschaftlichen Machtverteilungen und -interessen in unserem Gesundheitssystem. Was wirtschaftlichen Interessen zuwider läuft, hat keine Existenzberechtigung und wird bekämpft oder der Lächerlichkeit preisgegeben. Und was wirtschaftliche Interessen der Pharmakonzerne, wenn schon nicht attackiert, dafür aber zu geringen Profit erwarten lässt, wird geflissentlich übersehen und damit auch auch jeglicher Entwicklungschancen innerhalb des Gesellschaftssystems beraubt
Ein derart beschriebenes medizinisches Verständnis teilt den Organismus in einzelne Bereiche auf, bis hinunter auf die Ebene der Moleküle und Atome. Hier wird dann nach Veränderungen gesucht und dort wird behandelt. Die Medizin glaubt schliesslich hier die Ursache einer Erkrankung zu finden, findet aber letztlich doch nur weitere Fragen und ungeklärte Rätsel. Die Aufsplitterung des Medizinfaches in unzählige Einzelbereiche, von der allgemeinen über die innere Medizin, diese selbst wieder aufgegliedert, bis hin zur Forschung an Stammzellen spricht für sich. Leider geht der Gesamtzusammenhang dabei verloren.
Zweifelsohne kann diese Art der Medizin in vielen Fällen ein schnelle Linderung der Beschwerden bringen und gerade z.B. die Chirurgie ist hier sehr erfolgreich. Gerade im Notfall, in lebensbedrohlichen Zuständen, ist ein allopathisches Vorgehen oft nicht zu umgehen. Wer will bei einem ernsten Notfall schon mit Bach-Blüten-Mitteln beträufelt werden oder auf die einfühlende Anamnese eines engagierten Homöopathen vertrauen...
Die etablierte Medizin wird aber niemals gezielt die gestörte Lebenskraft erreichen, welche der Veränderung des Organismus tatsächlich zugrunde liegt. Und sie wird, sozusagen als ungewollte Nebenwirkung, die Lebenskraft beeinflussen und sie -je nach Therapiemethode in unterschiedlichem Masse- sogar schädigen (siehe vorherige Seite).
Letztlich wird im Laufe der Zeit die Störung der Lebenskraft immer weiter zunehmen und der Patient immer kränker werden.
- der kausalanalytische Krankheitsbegriff ordnet die jeweilige Krankheit einer spezifischen Therapie mit einer ganz bestimmten Wirkung zu; diese beinhaltet sowohl ein konkretes ärztliches Handlungsmuster als auch ein bestimmtes Medikament bei einer bestimmten Krankheit - dies ganz im Sinne einer kausalen Beziehung,
- der Begriff von Krankheit, welcher Krankheit im
Gewebe eines hochdifferenzierten
Gesamtzusammenhanges sieht, verlässt die rein
materiell-mechanistische Ebene und versteht
Krankheit als prozesshaftes Geschehen, dem auch mit
dynamischen Methoden begegnet werden muss.
Krankheiten werden als individueller Ausdruck tief
liegender (ggfs. nicht materiell erfassbarer)
Störungen begriffen.
Die etablierte Medizin spricht, wenn sie Krankheiten beschreibt, von Gewebeschäden oder allenfalls von Störungen der Körperfunktionen. Die Veränderungen misst und bestimmt sie mit Hilfe verschiedenster Untersuchungs-, Mess- und Diagnoseverfahren. Kann eine konkrete Ursache für die Krankheit nicht gefunden werden, bleibt die Ursache also im Dunkeln, dann spricht sie z.B. von „idiopathischen“ Krankheiten. Im schlimmsten Fall, v.a. wenn sich mit Hilfe der medizinischen Messverfahren nichts finden lässt, werden die Beschwerden als rein subjektive Störung erklärt - aber der Patient leidet weiter...
Therapie, die einem kausal-naturwissenschaftlichem Verständnis folgt, wird immer nur an der Oberfläche der Körperfunktionen handeln, sie wird nur die beobacht-, mess- und mit teilweise aufwendigem technischem Equipment erfahrbaren Symptome der Krankheit behandeln - auch dann wenn sie eigentlich Anderes möchte. Und die letztliche Konsequenz ist dann oft genug das stecken Bleiben medizinischer Weisheit im endlosen Messen immer neuer Laborwerte und genauso auch immer neuerer Medikamente.
Aber dies ist auch eine Folge der wirtschaftlichen Machtverteilungen und -interessen in unserem Gesundheitssystem. Was wirtschaftlichen Interessen zuwider läuft, hat keine Existenzberechtigung und wird bekämpft oder der Lächerlichkeit preisgegeben. Und was wirtschaftliche Interessen der Pharmakonzerne, wenn schon nicht attackiert, dafür aber zu geringen Profit erwarten lässt, wird geflissentlich übersehen und damit auch auch jeglicher Entwicklungschancen innerhalb des Gesellschaftssystems beraubt
Ein derart beschriebenes medizinisches Verständnis teilt den Organismus in einzelne Bereiche auf, bis hinunter auf die Ebene der Moleküle und Atome. Hier wird dann nach Veränderungen gesucht und dort wird behandelt. Die Medizin glaubt schliesslich hier die Ursache einer Erkrankung zu finden, findet aber letztlich doch nur weitere Fragen und ungeklärte Rätsel. Die Aufsplitterung des Medizinfaches in unzählige Einzelbereiche, von der allgemeinen über die innere Medizin, diese selbst wieder aufgegliedert, bis hin zur Forschung an Stammzellen spricht für sich. Leider geht der Gesamtzusammenhang dabei verloren.
Zweifelsohne kann diese Art der Medizin in vielen Fällen ein schnelle Linderung der Beschwerden bringen und gerade z.B. die Chirurgie ist hier sehr erfolgreich. Gerade im Notfall, in lebensbedrohlichen Zuständen, ist ein allopathisches Vorgehen oft nicht zu umgehen. Wer will bei einem ernsten Notfall schon mit Bach-Blüten-Mitteln beträufelt werden oder auf die einfühlende Anamnese eines engagierten Homöopathen vertrauen...
Die etablierte Medizin wird aber niemals gezielt die gestörte Lebenskraft erreichen, welche der Veränderung des Organismus tatsächlich zugrunde liegt. Und sie wird, sozusagen als ungewollte Nebenwirkung, die Lebenskraft beeinflussen und sie -je nach Therapiemethode in unterschiedlichem Masse- sogar schädigen (siehe vorherige Seite).
Letztlich wird im Laufe der Zeit die Störung der Lebenskraft immer weiter zunehmen und der Patient immer kränker werden.