Biochemie versus Homöopathie
veröffentlicht am: Samstag, den 20. Februar
Die Biochemie, von der hier die Rede ist hat nun rein
gar nichts mit der Wissenschaft zu tun, die mit mehr
oder minder hoch-technologischem Denkansatz
Lebensvorgänge verstehen und dann am Liebsten auch
noch (zu Nutz und Mehren des Fortschritts?)
manipulieren will.
Es gibt noch eine ganz andere Biochemie - die Therapie mit den so genannten „Schüssler-Salzen“: Diese Biochemie nach SCHÜSSLER (1821 - 1898) ist ein Spezialgebiet der Homöopathie, sein Begründer nannte sie auch "abgekürzte homöopathische Therapie", weil er mit seiner Methode den schwierigen Weg der richtigen Arzneimittelfindung in der Homöopathie abkürzen wollte.
Der deutsche Arzt Willhelm Heinrich SCHÜSSLER war ursprünglich ein Anhänger der Homöopathie, distanzierte sich aber wegen der unüberschaubaren Anzahl der Mittel von dieser Heilmethode. Er entwickelte die "Biochemie nach Schüssler". Dieser Begriff von Biochemie hat nichts mit der naturwissenschaftlichen Biochemie zu tun, sondern damit, dass Schüssler davon ausgeht, dass Krankheiten auf der Grundlage gestörter biochemischer Prozesse, z.B. im Bindegewebe entstehen.
Schüssler stellte fest, dass die meisten Krankheiten auf eine Störung des Mineralhaushaltes zurückzu- führen sind. Theoretisch baute er auf der Cellularpathologie von VIRCHOW auf: Der Mangel eines Minerals beeinträchtigt den gesamten Stoffwechsel. Ziel der Schüssler-Salze ist es nicht, die fehlenden Salze zuzuführen. Vielmehr sollen die Schüssler-Salze einen Reiz für den Organismus darstellen, das fehlende Mineral besser aus der Nahrung aufzunehmen.
Diese biochemischen Mittel werden als potenzierte Mittel gegeben, weil man hier eine andere -differenziertere- Wirkung auf den Mineralstoffhaushalt des Organismus ausüben will, anders als das mit der Gabe blosser Mineralstoffe möglich wäre.
Die Biochemie ist aber keine Homöopathie, obwohl diese sich homöopathisch aufbereiteter Mittel bedient. Sie kann aber trotzdem als effiziente Therapie angesehen werden, die allerdings nicht die Reich- weite einer homöopathischen Therapie hat. Ihr Vorteil liegt in der einfachen Anwendbarkeit durch Laien. Eine eventuelle Kombination mit einer homöopathischen Therapie sollte aber vermieden werden.
Bei der Homöopathie geht es darum, Ähnliches mit Ähnlichem zu heilen. Eine Krankheit wird durch Gaben potenzierter Mittel behandelt, die von sich aus ähnliche Reaktionen im Körper hervorrufen, wie die zu behandelnde Krankheit selbst. Die Biochemie hingegen hat mit dem homöopathischen Wirk- und Anwendungsprinzip nichts zu tun - hier geht es um den Ersatz von fehlenden Mineralien, die unbehandelt zu einer Krankheit führen würden. Wenn auch keine reine Substitutionstherapie im schulmedizinischen Sinne, kann man Biochemie vielleicht noch als Substitution auf der feinstofflichen Ebene sehen.
Die SCHÜSSLER ́sche Biochemie bedient sich zwar homöopathischer Mittel und hat auch ihre Wurzeln in der Homöopathie, aber sie hat ein anderes Krankheitsverständnis und ihre praktische Anwendung folgt ganz anderen Prinzipien.
Trotzdem ist die Biochemie oder auch Schüssler-Therapie eine wertvolle Hilfe, gerade dann, wenn man alltägliche Beschwerden in Selbsthilfe behandeln will. Wer mehr darüber erfahren will, kann sich auf der Seite von Thomas FEICHTINGER umsehen...
Es gibt noch eine ganz andere Biochemie - die Therapie mit den so genannten „Schüssler-Salzen“: Diese Biochemie nach SCHÜSSLER (1821 - 1898) ist ein Spezialgebiet der Homöopathie, sein Begründer nannte sie auch "abgekürzte homöopathische Therapie", weil er mit seiner Methode den schwierigen Weg der richtigen Arzneimittelfindung in der Homöopathie abkürzen wollte.
Der deutsche Arzt Willhelm Heinrich SCHÜSSLER war ursprünglich ein Anhänger der Homöopathie, distanzierte sich aber wegen der unüberschaubaren Anzahl der Mittel von dieser Heilmethode. Er entwickelte die "Biochemie nach Schüssler". Dieser Begriff von Biochemie hat nichts mit der naturwissenschaftlichen Biochemie zu tun, sondern damit, dass Schüssler davon ausgeht, dass Krankheiten auf der Grundlage gestörter biochemischer Prozesse, z.B. im Bindegewebe entstehen.
Schüssler stellte fest, dass die meisten Krankheiten auf eine Störung des Mineralhaushaltes zurückzu- führen sind. Theoretisch baute er auf der Cellularpathologie von VIRCHOW auf: Der Mangel eines Minerals beeinträchtigt den gesamten Stoffwechsel. Ziel der Schüssler-Salze ist es nicht, die fehlenden Salze zuzuführen. Vielmehr sollen die Schüssler-Salze einen Reiz für den Organismus darstellen, das fehlende Mineral besser aus der Nahrung aufzunehmen.
Diese biochemischen Mittel werden als potenzierte Mittel gegeben, weil man hier eine andere -differenziertere- Wirkung auf den Mineralstoffhaushalt des Organismus ausüben will, anders als das mit der Gabe blosser Mineralstoffe möglich wäre.
Die Biochemie ist aber keine Homöopathie, obwohl diese sich homöopathisch aufbereiteter Mittel bedient. Sie kann aber trotzdem als effiziente Therapie angesehen werden, die allerdings nicht die Reich- weite einer homöopathischen Therapie hat. Ihr Vorteil liegt in der einfachen Anwendbarkeit durch Laien. Eine eventuelle Kombination mit einer homöopathischen Therapie sollte aber vermieden werden.
Bei der Homöopathie geht es darum, Ähnliches mit Ähnlichem zu heilen. Eine Krankheit wird durch Gaben potenzierter Mittel behandelt, die von sich aus ähnliche Reaktionen im Körper hervorrufen, wie die zu behandelnde Krankheit selbst. Die Biochemie hingegen hat mit dem homöopathischen Wirk- und Anwendungsprinzip nichts zu tun - hier geht es um den Ersatz von fehlenden Mineralien, die unbehandelt zu einer Krankheit führen würden. Wenn auch keine reine Substitutionstherapie im schulmedizinischen Sinne, kann man Biochemie vielleicht noch als Substitution auf der feinstofflichen Ebene sehen.
Die SCHÜSSLER ́sche Biochemie bedient sich zwar homöopathischer Mittel und hat auch ihre Wurzeln in der Homöopathie, aber sie hat ein anderes Krankheitsverständnis und ihre praktische Anwendung folgt ganz anderen Prinzipien.
Trotzdem ist die Biochemie oder auch Schüssler-Therapie eine wertvolle Hilfe, gerade dann, wenn man alltägliche Beschwerden in Selbsthilfe behandeln will. Wer mehr darüber erfahren will, kann sich auf der Seite von Thomas FEICHTINGER umsehen...