der kleine Unterschied: Heilung vs. Therapie II
veröffentlicht am: Samstag, den 05. Dezember
- der kausalanalytische Krankheitsbegriff ordnet die jeweilige Krankheit einer spezifischen Therapie mit einer ganz bestimmten Wirkung zu; diese beinhaltet sowohl ein konkretes ärztliches Handlungsmuster als auch ein bestimmtes Medikament bei einer bestimmten Krankheit - dies ganz im Sinne einer kausalen Beziehung,
- der Begriff von Krankheit, welcher Krankheit im
Gewebe eines hochdifferenzierten
Gesamtzusammenhanges sieht, verlässt die rein
materiell-mechanistische Ebene und versteht
Krankheit als prozesshaftes Geschehen, dem auch mit
dynamischen Methoden begegnet werden muss.
Krankheiten werden als individueller Ausdruck tief
liegender (ggfs. nicht materiell erfassbarer)
Störungen begriffen.
das selbst geschaufelte Grab der HomöopathInnen
veröffentlicht am: Mittwoch, den 02. Dezember
Anstatt dass HomöopathInnen sich der Qualität ihrer Arbeit bewusst werden und versuchen einer oft verständnislosen Öffentlichkeit zu erklären, dass gute Arbeit ihren Preis hat, gehen Sie andere Wege:
Sie graben sich das eigene Wasser ab, von dem sie leben. Doch hier etwas genauer, worum es geht...Lies hier weiter...
der kleine Unterschied: Heilung vs. Therapie I
veröffentlicht am: Mittwoch, den 02. Dezember
Die Verwendung schulmedizinischer Medikamente wird allenfalls zu einer eher zufälligen Heilung führen, den diesen Mitteln fehlt die Fähigkeit, die immaterielle Ebene des Organismus gezielt zu erreichen. Ungezielt, und damit meist auch ungewollt, erreichen diese Mittel allerdings sehr wohl die immaterielle Ebene. Da dies aber ein eher ungesteuerter Nebeneffekt ist, sind die Wirkungen dieser Medikamente in aller Regel unvorhersagbar, wenn nicht sogar störend und schädlich. Folge ist eine weitere Destabilisierung der ohnehin schon verloren gegangenen Balance.
Dies wird um so problematischer, je “tiefer” die schulmedizinischen Mittel wirken, je näher sie also an den immateriellen Prozessen dran sind. Lies hier weiter...
zu wenig Beihilfe für Heilpraktikerrechnungen?
veröffentlicht am: Sonntag, den 22. November
Berechtigte und nachvollziehbare Konsequenz: Viele Heilpraktiker halten sich nicht an die Vorgaben des GebüH.
Der Dienstherrn darf einem Beamten, dem Kosten für die Behandlung durch einen Heilpraktiker entstehen, nicht pauschal nur den Mindestsatz des, seit April 1985 geltenden GebüH, als beihilfefähig anerkennen. So die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts.
Zwar sehen die Beihilfevorschriften vor, dass auch für Heilpraktiker- Leistungen Beihilfe gewährt werden muss. Die Beihilfefähigkeit wird aber auf Beträge begrenzt, die in einer 1985 durchgeführten Umfrage unter den in der Bundesrepublik niedergelassenen Heilpraktikern als untere Grenze des durchschnittlichen Honorarrahmens ermittelt und seitdem nie fortgeschrieben worden sind.
Diese Beträge entsprechen nicht den realen und angemessenen Gebührenforderungen der Heilpraktiker. Somit führt die Begrenzung bei der Behandlung erkrankter Beamter (und ihrer Angehörigen) durch Heilpraktiker praktisch zum Beihilfeausschluss. Ein nicht gerechtfertigter Widerspruch zur grundsätzlichen Entscheidung, Beihilfe auch für Heilpraktikerleistungen zu gewähren.
Neue Entscheidung über Angemessenheit der Aufwendungen
Das Gericht verpflichtete die Bundesrepublik, über die Angemessenheit der Aufwendungen für Heilpraktikerleistungen unabhängig vom Mindestsatz erneut zu entscheiden.
Bundesverwaltungsgericht; Urteil vom 12.11.2009 [Aktenzeichen: BVerwG 2 C 61.08]
Krankheitsbegriff und Homöopathie
veröffentlicht am: Dienstag, den 17. November
Im Verständnis der Homöopathie sind diese Erscheinungen jedoch nicht die Krankheit selbst, diese sind allenfalls Folge eines viel tiefer liegenden Prozesses:
Die eigentliche Krankheit ist eine unter der Oberfläche des beobachtbaren Organismus verborgene Veränderung der jeweiligen individuellen Lebenskraft, welche zu den Krankheitserscheinungen und -folgen führt. Erst diese tiefer liegende Veränderung der Lebenskraft und damit auch unserer Reaktionskraft ermöglicht es, dass wir Opfer aller möglicher Einflüsse auf unseren Organismus werden.
Zum Krankheitsbegriff folgendes Zitat: Lies hier weiter...
Nursing that makes the difference
veröffentlicht am: Donnerstag, den 12. November
Depression in den Kliniken. Da steht zwar irgendwas von QM, von Akademisierung der Pflege. Doch war da was?
Schlechte Ausbildung, Krankenpflegeschüler als personelle Lückenbüsser auf unterbesetzten Kliniken. Krankenpflegeschüler, die nach Ausbildungsabschluss durchschnittlich vier Jahre im Beruf bleiben - und ihn dann schreiend wieder verlassen. Krankenschwestern, die mittlerweile ergänzendes ALG II beantragen müssen, weil der Lohn noch schlechter geworden ist, wie er eh schon war. Und gleichzeitig rühmen sich bestimmte Kliniksanierer damit, dass sie es geschafft haben, schwarze Zahlen zu schreiben. Und und und...
Für tiefste, ja allertiefste Depression wäre genügend Raum.
Doch irgendwo scheint es anders zu laufen:Lies hier weiter...
die Entienlehre des Paracelsus oder die Lehre vom Wesen der Krankheiten
veröffentlicht am: Montag, den 09. November
Paracelsus hat aber auch eine Systematik erarbeitet, in der er sich der Frage nähert, wie Krankheiten überhaupt entstehen können - die so genannte “Entienlehre”:Lies hier weiter...
was bedeutet Heilung von Krankheit?
veröffentlicht am: Dienstag, den 27. Oktober
Letztlich ist es dann auch nicht das Heilmittel selbst, das heilt, sondern es ist der von einer Lebenskraft angetriebene Organismus, der sich selbst heilt. Die Aufgabe des Heilmittels ist es also eigentlich lediglich, den gestörten Organismus bzw. die Lebenskraft wieder auf die richtige Bahn zu bringen und so eine Selbstheilung zu erreichen. Das Heilmittel gibt also nur einen kleinen Schubs, gibt einen Impuls, der von einer noch reaktionsfähigen Fähigkeit bzw. (Lebens-) -kraft zur Selbstheilung aufgefangen wird. Die Selbstheilung wird quasi von innen heraus Prozesse anregen, die die verloren gegangene Balance des Körpers wieder herstellen sollen. Lies hier weiter...
was ist eigentlich Krankheit?
veröffentlicht am: Freitag, den 23. Oktober
Noch reduktionistischer mögen Definitionen z.B. der Sozialversicherungen sein: Hiernach gilt als Krankheit nur das, was eine medizinische Therapie oder Krankenpflege erfordert und/oder eine Arbeitsunfähigkeit nach sich zieht - also nur das, was die Versicherung bezahlen muss.
Ähnlich wenig aussagekräftig ist diese Definition: Krankheit ist Abwesenheit von Gesundheit - Aha!Lies hier weiter...
Samuel Hahnemann in den Fussstapfen des Hippokrates
veröffentlicht am: Samstag, den 17. Oktober
“Des Arztes höchster und einziger Beruf ist, kranke Menschen gesund zu machen, was man Heilen nennt.”
Hahnemann forderte eine wissenschaftliche Grundlegung der Medizin. Für ihn muss medizinische Erkenntnis und ärztliches Handeln rein empirisch herleitbar und rational erklärbar sein. Theoretische Erkenntnisse der Medizin mussten sich auf tatsächlich Beobachtbarem gründen, ebenso mussten sie einem Vergleich mit anderen methodischen Ansätzen Stand halten können.
Hahnemann gründete zwar in der hippokratischen Forderung nach Systematisierung der Theorie und Praxis, er entfernte sich aber endgültig von jeglichem theurgischem (siehe rechts) Ansatz, wie er auch noch bei Hippokrates Grundlage hatte.Lies hier weiter...
der verloren gegangene hippokratische Eid
veröffentlicht am: Freitag, den 16. Oktober
Den, der mich diese Kunst lehrte, gleich zu ehren wie meine Eltern, mit ihm zu teilen und ihm in Not Beistand zu leisten; seine Nachkommen meinen Brüdern gleich zu stellen und, wenn diese es wünschen, sie diese Kunst zu lehren ohne Entgelt und Vertrag; Ratschlag und Vorlesung und alle übrige Anleitung meinen und meines Lehrers Söhnen mitzuteilen wie auch den Schülern, den nach Brauch der Heilkunst durch den Vertrag gebunden und durch den Eid verpflichtet sind - sonst aber niemand.
Meine Verordnungen werde ich treffen zu Nutz und Frommen der Kranken, nach Kräften und Urteil, und alles fern halten, was schadet und der Willkür obliegt.
Ich werde Niemandem -auch nicht auf seine Bitte hin- ein tödliches Gift verabreichen oder auch nur dazu raten. In gleichem Sinne werde ich einer Frau kein Abtreibungsmittel geben.
Heilig und im Reinen werde ich meine Kunst üben.
Auch werde ich den Stein nicht operieren, sondern es denen überlassen, deren Gewerbe dies ist.
Welche Häuser ich auch betrete, ich will zu Nutz und Frommen der Kranken eintreten, mich enthalten jedes willkürlichen Bösen und jeder Erniedrigung, auch aller Verführung von Frauen oder Männern, Freien und Sklaven.
Was ich in der Behandlung sehe oder höre oder auch ausserhalb der Behandlung im Leben der Menschen werde ich -soweit man es nicht ausplaudern darf- verschweigen und als ein Geheimnis betrachten.
Wenn ich nun diesen Eid erfülle und nicht verletze, möge mir im Leben und in der Heilkunst Glück zuteil werden und Ehre allen Menschen zu allen Zeiten - wenn ich ihn übertrete, das Gegenteil."Lies hier weiter...
was ist eigentlich Gesundheit?
veröffentlicht am: Donnerstag, den 15. Oktober
Gesundheit wird oft als Abwesenheit von Krankheit verstanden, gerade die schulmedizinische Fraktion frönt dieser etwas überschnellen Denkweise, aber eigentlich geht es um viel mehr:
- Gesundheit bedeutet das einwandfreie Zusammenspiel aller in einem Organismus wirkenden Kräfte - ganz gleich ob es sich hier um die Regulation rein körperlicher Funktionen handelt oder um die psychischen oder auch geistigen Anteile in uns.
- Gesundheit stellt einen wichtigen persönlichen und auch gesellschaftlichen Wert dar. Meist wird man sich erst mit zunehmendem Alter, nachdem man einige Krankheiten und gesundheitliche Entbehrungen erleben musste, bewusst, welche Einschränkungen mit dem Verlust der Gesundheit verbunden sind.
Blasenentzündungen mit homöopathischen Mitteln behandeln
veröffentlicht am: Dienstag, den 13. Oktober
Fangen wir bei den medizinischen Sachverhalten an - was ist eine Blasenentzündung also überhaupt, was spielt sich dabei pathophysiologisch im Körper ab?Lies hier weiter...
Nebenwirkungen und Gefahren einer homöopathischen Therapie
veröffentlicht am: Montag, den 12. Oktober
Von einer homöopathischen Therapie wird immer behauptet, sie habe weder Nebenwirkungen noch Gefahren. Das ist in weiten Teilen sicher auch richtig. Eine direkte akute Gefahr für Leib und Leben besteht bei falscher Anwendung sicher nicht und sicher sind die Gefahren der Homöopathie nicht mit denen vergleichbar, welche die Schulmedizin mit ihren vielfach toxischen Substanzen zu bieten hat.
Die Probleme liegen auf einer anderen Ebene:Lies hier weiter...
ein fast homöopathisches Zitat
veröffentlicht am: Montag, den 12. Oktober
Die Quelle aller menschlichen
Erkenntnis ist das „Gegebene“.
Gegeben ist nur eine Mannigfaltigkeit von Sinneseindrücken (Empfindungen).
Nicht gegeben ist alles, was zusätzlich zu den Inhalten der sinnlichen Wahrnehmung die „Welt“ konstituiert.
Die Unterscheidung zwischen Ich und Welt ist haltlos.
Es gibt keine metaphysische Erkenntnis über außersinnliche Realität.
Ernst Mach, Philosoph und Physiker 1838 - 1916
Hahnemann war nicht der Erste!
veröffentlicht am: Montag, den 28. September
Homöopathische Mittel sind meistens potenziert und kommen in Form kleiner Kügelchen ("Globuli") oder als als Tinktur daher. Um mit "Ähnlichem" zu heilen, muss man nicht zwingend Kügelchen geben (man kann Kügelchen auch sehr unhomöopathisch geben), sondern durchaus jedes Heilmittel kann prinzipiell nach dem prinzip der Homöopathie angewendet werden. Ja, die Mittel müssen noch nicht einmal potenziert sein.
Dieser Grundgedanke des Heilens mit Ähnlichem hatte bereits eine lange Tradition vor Hahnemann, gerade die so genannte Signaturenlehre, bei der man vom Habitus einer Heilpflanze auf deren Wirkung schloss (und in aller Regel gar nicht so sehr daneben lag) hat grosse Überschneidungen mit dem Ähnlichkeitsgesetz der Homöopathie.
Lies hier weiter...
OnlineRep - free open source homeopathic software
veröffentlicht am: Freitag, den 25. September
Mehr Informationen dazu hier...
ich bin zu fett!
veröffentlicht am: Donnerstag, den 24. September
Einfach nur weniger essen ist es wohl nicht. da kriege ich nur Hunger. Fettaugen zählen bringt es auch nicht, denn Fett ist ja eigentlich gesund. Vielleicht liegt's ja an den Kohlehydraten - doch was mache ich dann mit den Gummibärchen...?
“Fett macht fett” war gestern. Heute wird den Kohlenhydraten der Krieg erklärt. Eine Diät mit viel Fleisch und Eiern, dafür "low-carb" – wenig Kohlenhydrate. Den Big-Mac gibt’s nur noch ohne Brötchen. Denn Brot gehört bei dieser Diät zu den Dickmachern. Ebenso wie Kartoffeln, Nudeln, Reis. Auch Obst steht nicht auf diesem Speiseplan. Eine Revolution unserer Ernährung ?Lies hier weiter...
Pharmamarketing by WHO - payed by us...
veröffentlicht am: Donnerstag, den 10. September
Mit der Angst vor viralen Bedrohungen lässt sich gutes Geld verdienen - besonders in Zeiten der Rezession. Die WHO erweist sich dabei zunehmend als willfähriger Club von Lobbyisten, die die Interessen der Gesundheitsindustrie international so umsetzt, dass daraus ein gutes Geschäft wird. Eines der besten Geschäfte ist derzeit die regelmässig aufs Neue geschürte Angst vor der Bedrohung durch irgendeine erneut ausgerufene Pandemie.Lies hier weiter...
Wulf Dietrich und die demokratische Sicht
veröffentlicht am: Donnerstag, den 27. August
Dieser Verein will gleiche Chancen auf Gesundheit für alle. Er setzt auf Partnerschaft mit den Patienten, auf Kollegialität und Solidarität. Er wendet sich gegen die Ökonomisierung des Gesundheitssystems und ein Zwei-Klassen-System. Er wurde gegen Standesdünkel und Lobbyismus der Ärzteverbände gegründet.
Am Dienstag gab es in SWR 1 „Leute“ ein interessantes Interview mit Stefan Siller. Dieses Interview kann man sich als .mp3-File hier herunter laden.
Homöopathie in der Notfallmedizin
veröffentlicht am: Mittwoch, den 26. August
arznei-telegramm und Schweinegrippe
veröffentlicht am: Mittwoch, den 26. August
Was er nicht mitteilt, ist, dass er jährlich umgerechnet 136.000 Euro als Lobbyist von GlaxoSmithKline bezieht – dem Produzenten des Neuraminidasehemmers Zanamivir (RELENZA) und des Pandemie-Impfstoffes PANDEMRIX.
Am 11. Juni 2009 – 45 Tage nach Bekanntwerden der ersten Infektionen – erklärt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Schweinegrippe zur Pandemie. Sie wird inzwischen auch als Mexikanische oder neue Grippe beziehungsweise als pandemische (H1N1) 2009 Influenza oder A(H1N1)v bezeichnet.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...
Mehr hier... (Link zu einer Sondermeldung des arznei-telegramms)
40.000 müssen sterben!
veröffentlicht am: Montag, den 24. August
...aber um die macht man sich Gedanken über Gedanken, wirft der Pharmaindustrie einen Berg Geld in den Rachen (unserer Geld...). Dabei spielen sich in den deutschen Kliniken alltäglich Dramen ab - unbemerkte Dramen, denn hier wird ganz, ganz leise getötet, verletzt, krank gemacht.
Jährlich sterben rund 40.000 Menschen in deutschen Kliniken, weil der Dreck zum Himmel stinkt. Und das in einem Land, das als extrem sauber verschrien ist, immerhin gibt es in Schwaben ja die Kehrwoche und Autos werden samstags traditionell gewaschen.Lies hier weiter...
warum Mittel so und nicht anders gegeben werden
veröffentlicht am: Samstag, den 22. August
Wir haben bzw. der Patient, der zu uns in die Praxis kommt, hat ein Problem, das wir als Therapeuten im Rahmen der Diagnostik erfasst haben und das wir dann versucht haben im Rahmen einer Fallanalyse zu verstehen. Sind wir homöopathisch arbeitende Therapeuten, haben wir mit oder ohne Repertorisation gemäss dem Ähnlichkeitsprinzip ein passendes Mittel gesucht und hoffentlich auch gefunden. Und der nächste Handlungsschritt konzentriert sich dann auf die Mittelgabe, also auf die Frage von Applikationsform oder Applikationsdauer. Hier spielen dann die Faktoren „Potenz“, „Dosierung“ und „Mittelwiederholung“ die zentrale Rolle.Lies hier weiter...
die Mondlandung, 9/11 und H1N1
veröffentlicht am: Samstag, den 22. August
Das Ganze ist gefilmt und fotografiert worden und hat die am Boden der Tatsachen zurück gebliebene Menschheit schwer beeindruckt. Erstklassige Fotos, besser wie jedes Urlaubsfoto vom Strand - und das bei unglaublich widrigeren Bedingungen. Ein Schelm, wer Böses dabei gedacht hatte. Mittlerweile soll es ja relativ sicher sein, dass diese tollen Fotos gar nicht auf dem Mond entstanden sind, sondern in Stanley Kubrick’s Studios. Kubrick soll das selbst einmal zugegeben haben.
Ich will nicht behaupten, dass die Amis gar nicht dort oben gewesen sind - wird schon stimmen. Aber die Fotos stammen nicht von dort. Und eigentlich weiss man gar nicht so recht, was Alles an der Geschichte wahr ist und was ein reiner Marketing-Gag. Immerhin musste man ja was beweisen und man musste in jedem Fall die Ersten dort oben sein.Lies hier weiter...
Allopathie versus Homöopathie
veröffentlicht am: Samstag, den 15. August
Und die Handlungskonzepte sind miteinander so vereinbar wie ein Pfund Äpfel und eine Tankfüllung Benzin. Beides gibt Energie, aber das war’s dann auch schon...
Das gleiche Problem und zwei völlig unterschiedliche Herangehensweisen:
Das Problem:
Herta B. bekommt um die Mittagszeit, noch an ihrem Arbeitsplatz, einem recht zugigen Marktstand im Spätherbst, an welchem sie Obst und Gemüse anbietet, einen Infekt. Sie fängt innerhalb einer halben Stunde an heftig zu frieren, bekommt Schüttelfrost. Und schliesslich hat sie einen Kreislaufzusammenbruch. Sie wird mit einem Taxi nach Hause gefahren.Lies hier weiter...
Homöopathie - Lost in Translation
veröffentlicht am: Sonntag, den 05. Juli
Es gehe nicht nur darum, dass einstmalige Protagonisten der Homöopathie nur noch zu Fussnoten in der Medizingeschichte geworden seien, es ginge auch darum, dass der Beitrag, den die Homöopathie zur Lösung gesamtgesellschaftlicher Gesundheitsfürsorge leisten könnte, unbeachtet bleibt.“ sagt Lyn Brierley-Jones, eine Medizinhistorikerin an der University of Durham, auf der Jahresversammlung der britischen Gesellschaft für die Geschichte der Wissenschaft in Leicester (British Society for the History of Science).Lies hier weiter...
Verschwörungstheorie und Pharmakritik
veröffentlicht am: Montag, den 29. Juni
Manche wohl doch und so vermischen sie berechtigte Kritik mit eher waghalsigen Mutmassungen. Und konterkarieren damit genau das, was sie sie eigentlich wollten. Schade.
Das fand ich am Wochenende und hier sind ein Zitat daraus:
„Sie [die Pharmaindustrie] mischt verschiedene Gifte in ihre nicht rezeptpflichtigen Medikamente, um die Nebenwirkungen zu garantieren oder zu erhöhen: Dadurch werden diese Medikamente rezeptpflichtig, was einen doppelten geschäftlichen Vorteil hat“Lies hier weiter...
Homöopathie für Schmeissfliegen
veröffentlicht am: Dienstag, den 16. Juni
Die Frage ist allerdings, welche Art von Homöopathie sich hinter dieser Nachfrage verbirgt. Ist das DIE Homöopathie, der alle nachlaufen, oder ist das IRGENDEINE Homöopathie?
"Esst mehr Scheisse - Myriaden von Fliegen können sich nicht irren!"
las ich dieser Tage in einer Mailingliste. Das mag drastisch ausgedrückt sein, trifft aber den Kern des Problems, auch wenn der diesem Satz immanente Vorwurf keine Antwort auf ein grundsätzliche Fragestellung bietet.
Das Problem ist nämlich Folgendes:Lies hier weiter...
Organon online - im Original...?
veröffentlicht am: Mittwoch, den 03. Juni
Die heute allgemein erhältliche ist die 6. Auflage, die Arbeit an dieser Auflage beendete Hahnemann jedoch erst 1842, ein Jahr vor seinem Tod. Veröffentlicht wurde diese Auflage jedoch erst viel später, nämlich 1921 - Grund waren diverse Querelen um den Nachlass Hahnemanns, den man seiner Witwe Melanie Hahnemann zuschreibt (inwieweit das berechtigt ist, mag dahin gestellt sein). Melanie besass eine handgeschriebene Kopie mit diversen Anmerkungen und Notizen.Lies hier weiter...
Jugend forscht...
veröffentlicht am: Montag, den 18. Mai
Und einer dieser intellektuell etwas begabteren Jugendlichen hat sich mit der Wirkung von Homöopathie befasst:
In einem acht Monate dauernden Versuch an Paprikapflanzen liess sich der Ertrag um zwei Drittel steigern, wenn man diese mit einer Mischung aus Homöopathie und Mikroorganismen behandelte - steht zumindest in der Zeitung...Lies hier weiter...
Eh Alder, willst du Pippi oder willst du Stress?
veröffentlicht am: Samstag, den 09. Mai
Nun steht man vor einem Desaster: Man will/muss Pflegeressourcen bereit halten, ansonsten weitet sich der Pflegenotstand (wie lange gibt's denn schon...?) zur nationalen Pflegekatastophe aus. Obwohl: Stellenweise haben wir die bereits...
Da braucht man jetzt halt billige und anspruchslose Pflegekräfte...Lies hier weiter...
Homöopathie in der Krebstherapie
veröffentlicht am: Mittwoch, den 22. April
"Außerdem gab es keine Anzeichen für Wechselwirkungen zwischen Homöopathie und konventioneller Krebstherapie", sagte dazu einer der Studienleiter D. Kassab vom Royal London Homeopathic Hospital. Lies hier weiter...
GWUP-die-WUPP, Hoppladihopp...
veröffentlicht am: Samstag, den 18. April
Die GWUP ist eine Zusammenrottung fanatisch Wissenschaftsgläubiger. In ihrem Wahn, alles auf naturwissenschaftlicher Basis erklären zu müssen, haben sie ihre intellektuelle Verbindung zu übergeordneten und die Welt ordnenden Strukturen verloren und so müssen sie nun durch einen quasi-religiösen Kampf gegen Alles und Jedes beweisen, was sie mit ihren reduzierten naturwissenschaftlichen Methoden nicht messen und wägen können. Motto „Was ich nicht statistisch erfassen oder in das Korsett von Messwerten pressen kann - das gibt es einfach nicht. Basta!
Nun haben Sie wieder einmal Grund zur Freude: Ein wahrhaftiger Professor hat die Homöopathie zum 53.789. Mal als g’lumpiges Zeugs entlarvt. Endlich sehen wir klar!Lies hier weiter...
gepflegte Software
veröffentlicht am: Dienstag, den 31. März
Die neue Version enthält u.a. das "Praktische Repertorium" von Dr. Rudolf Flury mitsamt dem kompletten Begleitbuch "Realitätserkenntnis und Homöopathie". Der Schweizer Arzt Flury aus Bern war neben Jost Künzli und Adolphe Voegeli ein Schüler von Pierre Schmidt und entdeckte 1942 zusammen mit Antoine Nebel die Q-Potenzen im Organon-Paragraphen 270 der 6. Auflage. Er verabreichte seine selbst hergestellten Q-Potenzen als Globuli. Sein Karten Repertorium stellt eine Art Bindeglied zwischen den Werken Bönninghausens und Kents dar.Lies hier weiter...
(halbwegs) hochtechnisierte Mittelfindung
veröffentlicht am: Samstag, den 21. März
Roger Zandvoort ist Autor der Complete Repertories und des Repertorium Universale. Und er ist jemand, der grossen Anteil daran hat, die Mittelfindung auf den Computer zu bringen. Nun hat er ein neues Werk vollendet - das Repertorium „Complete Repertory“ ist in der Ausgabe 2009 erschienen und kann als “Complete Dynamics“ seiner Webseite als Freeware bezogen werden.Lies hier weiter...
Candidosen, Homöopathie und Anderes...
veröffentlicht am: Mittwoch, den 18. März
Diese Keimbesiedelung umfasst solche, die die Gesundheit erhalten, die die Verdauung voran treiben und das Immunsystem stützen. Bei Letzterem spielen sie eine wichtige Rolle, weil -was gar nicht so sehr im notwendigen Mass „gewürdigt“ wird- die Darmschleimhaut ein elementarar Bestandteil des Immunsystems ist. Diese „gesunden“ Keime werden auch als „physiologische Darmflora“ bezeichnet.Lies hier weiter...
was der Placebo-Effekt bewirken kann
veröffentlicht am: Donnerstag, den 12. März
Er basiert auf der Annahme dass Medikamente alleine durch den Glauben an ihre Wirkung helfen können, auch wenn sie gar keine (geeigneten) Wirkstoffe enthalten. Durch die Einnahme einer Tablette oder eines anderen medizinischen Präparats glaubt der Mensch nun an die heilende Wirkung. Im Gehirn können dabei Prozesse stattfinden, die den Körper veranlassen die Wirkung echter Medikamente nachzuahmen; zum Beispiel dann wenn er bereits das originale Medikament kennt oder an dieses gewöhnt ist.Lies hier weiter...
Unterdrückung und ihre Behandlung
veröffentlicht am: Mittwoch, den 04. März
Schulmedizin arbeitet oft nach dem Prinzip, Beschwerden zum Verschwinden zu bringen und damit sei die Krankheit geheilt. Das hat im Einzelfall auch seine Berechtigung, aber die Homöopathie versteht unter „Krankheit“ etwas Anderes: Für die Homöopathie ist eine Krankheit nicht eine Verschiebung labortechnischer Werte oder eine funktionelle Einschränkung von diesem oder jenem, sondern Krankheit hat ein Wesen, eine eigene Individualität, mit dem es die gesundheitliche Balance aus dem Gleichgewicht bringt. Symptome und Beschwerden sind dann erst die Folge der Krankheit und nicht die Krankheit im eigentlichen Sinne. Symptome sind quasi die Sprache mit der die Krankheit kommuniziert.Lies hier weiter...
Grundlagen der Fallanalyse
veröffentlicht am: Dienstag, den 17. Februar
Man sammelt einen ganzen Blumenstrauss von Symptomen und formt daraus eine Art Arbeitsdiagnose (im Übrigen ist jede Diagnose, die man in der Homöopathie stellt, immer „nur“ eine Arbeitsdiagnose - dies ist Ausdruck und Folge davon, dass wir es nicht mit etwas Statischem, sondern mit einer Dynamik zu tun haben. Oder anders und plakativer: Was ich heute als Diagnose erkannt habe, kann morgen schon ganz anders gesehen werden).Lies hier weiter...
die Gegenwart der Krankenpflege
veröffentlicht am: Dienstag, den 10. Februar
...vielleicht auch eine Möglichkeit für die deutsche Krankenschwester, die mitsamt ihrer Fachausbildung teilweise schon für unter € 10,00 arbeiten muss (in der Stunde, natürlich. Und brutto, selbstverständlich - nicht dass einer auf die Idee kommt, dabei handele es sich um einen Minutensatz). Lies hier weiter...
Homöopathie auf dem Weg abwärts?
veröffentlicht am: Freitag, den 30. Januar
War naturheilkundlichen Wissen dereinst Alltagswissen, das jede Grossmutter aus dem FF beherrschte, wurde sie im Zuge schulmedizinischer Erfolge immer mehr ins Abseits gedrängt - in der Wirtschaftwunderzeit der 60er und noch der ersten Hälfte der 70er führte sie ein Dasein am Rande und allenfalls hartgesottenes Volk fand sich beim Heilpraktiker ein. Naturheilkundliche Ärzte gab es zu dieser Zeit ohnehin noch nicht - jedenfalls nicht das Kaliber, was wir heutzutage oft vorfinden und wo Naturheilkunde trotz aller ärztlichen Fortbildungsreguliererei in einer nicht unerheblichen Quote lediglich dazu dient, die Lücken des schulmedizinischen Praxis-Potpurris zu stopfen. Motto „Der Markt gibt es halt her...“Lies hier weiter...
Homöopathen sind Nazis?
veröffentlicht am: Mittwoch, den 21. Januar
Gerade die Mediziner hatten im Dritten Reich eine recht eigenartige Affinität zum braunen Sumpf - um das mal etwas freundlich zu formulieren. Warum das so war, kann ich auch nicht beantworten, aber das hat sicher etwas mit dem ureigenen deutschen Hierarchiedenken zu tun, das auch heute noch die Medizin beherrscht. Nicht umsonst werden ausgewanderte deutsche Ärzte von ihren ausländischen Kollegen gerne als „Nicking Heads“ bezeichnet. Weil sie immer brav mit dem Kopf nicken, wenn der Chef wieder mal seine Weisheiten am Patientenbett (und nicht nur dort) sezerniert.Lies hier weiter...