Arzneimittelbild: Causticum

Hepar Sulfuris-Fläschen
Causticum kommt in der Natur originär nicht vor, sondern es handelt sich um den frisch gebrannten Marmorkalk, der nach Hahnemanns Vorschrift mit schwefelsaurem Kalium verarbeitet wird
Chemisch ist Causticum ist ein Destillat aus Calciumoxid und Kaliumhydrogenphosphat, enthalten sind sowohl Kalium- als auch Ammonium-Verbindungen. Da die in den Ausgangsstoffen enthaltenen Elemente sich bei der Herstellung des Causticums unlöslich niederschlagen und dieser Niederschlag abgeschieden wird, wurde immer wieder behauptet worden, dass Causticum nichts als Wasser enthalte. In der homöopathischen Anwendung lässt sich jedoch eine deutliche Wirksamkeit nachweisen.Lies hier weiter...

Arzneimittelbild: Sepia

Hepar Sulfuris-Fläschen
Sepia, der Tintenfisch gehört zur Familie der Cephalopodae. Man findet ihn im im Mittelmeer, der Nordsee, oder im Atlantik. In der Homöopathie wird das getrocknete Sekret der Tintendrüse arznelich verwendet

Das Sekret wurde früher als Künstlerfarbe verwendet, bestimmte Symptome bei Malern veranlassten dann auch zu weiterer Untersuchung von Sep als Mittel. Der Ausgangsstoff von Sep ist die Tinte des Tintenfisches, mit der er sich bei Bedrohung oder sonstigem Stress einnebelt und zurückzieht - hier ist auch eine gewisse Parallele zum Arzneimittelwesen zu sehen. Das Melanin der Tinte hat durchaus eine Beziehung zum Melanin der Haut: Sep hat eine Neigung zu Pigmentstörungen.Lies hier weiter...