Vithoulkas und der homöopathische Bullshit
veröffentlicht am: Mittwoch, den 03. März
Britische Homöopathie-Skeptiker inszenierten eine Karnevalsveranstaltung und wollten öffentlich Selbstmord mit der Einnahme homöopathischer Mittel begehen. So ähnlich zumindest. Ziel der ganzen Aktion: Zu beweisen, das Homöopathie nicht wirkt.
Gelungen ist ihnen das nicht, denn das „Studien“design war katastrophal.
Leider war die Reaktion auf die ganze Aktion ebenso katastrophal: Ganz offiziell und auf höchster politischer Ebene wird nun wird über ein Quasi-Verbot der Homöopathie nachgedacht.
Georgios Vithoulkas, einer der grössten Protagonisten der Homöopathie, den wir derzeit haben, fordert die karnevalistischen Skeptiker nun zum Duell:Lies hier weiter...
die Folgen eines Massensuizidversuchs per Homöopathie
veröffentlicht am: Montag, den 01. März
Das liegt aber nicht daran, dass Homöopathie nicht wirkt, sondern daran, dass Homöopathie anders wirkt. Deshalb funktioniert das mit den Beweismethoden aus der Schulmedizin nicht so einfach. Aber das war diesen „kritischen“ Menschen zu kompliziert.
Jedenfalls haben sie wieder einmal eine öffentliche Welle der Homöopathiekritik losgetreten, die bis ins britische Unterhaus reicht. Ein Unterhausausschuss hat ein 275 Seiten umfassendes Gutachten erstellen lassen, in dem bewiesen wird, dass Homöopathie nicht wirkt. Homöopathische Mittel sollen nun aus dem Leistungskatalog der öffentlichen Gesundheitsversorgung gestrichen werden und darüber hinaus -was weit folgenreicher ist- sollen homöopathische Mittel nur noch dann eine Zulassung bekommen, wenn in umfangreichen Tests deren Wirksamkeit bewiesen wird.
Mass Overdose Of Sugar
veröffentlicht am: Dienstag, den 02. Februar
The so-called overdoses will occur outside Boots (a large pharmacy chain) in Birmingham, Bristol, Brighton, Edinburgh, Glasgow, Hampshire, Leeds, Leicester, London, Liverpool, Manchester, Oxford and Sheffield. Boots sells homeopathic products and says it is committed to providing customers with a wide range of products. The company added that many people believed in complementary medicines.
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Homöopathie an Karneval
veröffentlicht am: Dienstag, den 02. Februar
Homöopathiekritiker geben sich die volle Dröhnung:
Sie werfen 84g Zucker ein und halten es für HomöopathieDer Verband britischer Homöopathen begegnet der Protestaktion eher gelassen: Eine homöopathische Behandlung sei eine personenspezifische Angelegenheit, die darauf beruhe, dass man eine Reihe von kleineren Dosen zu sich nehmen müsse. Man habe von der Massenüberdosis gar keine Auswirkungen bei den Demonstranten erwartet, da keiner unter den zu dem jeweiligen Medikament passenden Symptomen gelitten hätte.
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Massenselbstmordversuch mit Homöopathie
veröffentlicht am: Sonntag, den 31. Januar
Blödheit tut unendlich weh.
Ein paar bescheuerte selbst ernannte Protagonisten der einzig wahren Wissenschaft haben einen Grossversuch gestartet - ich berichtete darüber. Leider ist der Versuch gescheitert, die armen Schweine leben immer noch - trotz der Einnahme von unglaublich gefährlichen Arzneimitteln.
Der Versuch musst scheitern, denn diese Leute haben nichts, aber auch rein gar nichts vom Wirkprinzip der Homöopathie verstanden. Bei Blödheit hilft Homöopathie halt auch nur noch sehr begrenzt.
Wenn ich beweisen will, dass beispielsweise Toastbrot satt macht und ernährungsphysiologisch hochwertig ist, nützt es eben nichts, drei Kilo Vollkornbrot zu fressen und dann zu behaupten, man bekäme von Brot Bauchschmerzen. O.K. - der Vergleich ist holprig.
Aber wenn ich nicht verstanden habe, wie ein Therapieverfahren funktioniert, kann ich dieses Therapiemethode nicht mit völlig ungeeigneten Methoden untersuchen. Merke: Ein Studie ist immer nur so gut wie das zugrunde liegende Studiendesign...
Vielleicht liegt’s ja an Fasching. Die Jeckenseite findet man hier...
Hut ab vor diesen Leuten
veröffentlicht am: Sonntag, den 31. Januar
Insidern ist es schon seit Jahren bekannt.
Inzwischen pfeifen es die Spatzen von den Dächern:
Kreise innerhalb der britischen Pharmaindustrie sind in großer Sorge um ihre geschäftlichen Perspektiven. Bedrohlich ist für sie die immer professioneller werdende hochschulnahe CAM-Forschung. Als Folge der Arbeit von Organisationen wie z. B. The International Society for Complementary Medicine Research oder von Initiativen wie CAMbrella erhalten immer mehr komplementärmedizinische Therapieverfahren das Zertifikat „gemäß den Kriterien der evidenzbasierten Medizin wirksam“.
Schlecht für das Geschäft, denken sich britische Pharmalobbyisten.
Mehr hier bei Claus Fritsche...
Nichts drin?
veröffentlicht am: Freitag, den 29. Januar
Aber vielleicht sollte man sich kopfschüttelnd einmal dies anschauen:
„In Großbritannien wird am kommenden Samstag eine konzertierte Aktion von Homöopathie-Skeptikern durchgeführt. Hier sind ein paar enthüllende Fakten vorab.
Am 30. Januar um 10:23 Uhr werden mehr als 300 Homöopathie-Skeptiker Großbritanniens an einer konzertierten homöopathischen „Überdosis“ teilnehmen.“
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Dummheit tut weh!
veröffentlicht am: Donnerstag, den 28. Januar
Und gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen
- auch keine Homöopathie.„Nach meinem Tod möchte ich nur mit homöopatischen Präparaten behandelt werden, also nur Produkte auf pflanzlicher Basis. Ich will keinesfalls mit Mitteln und Substanzen aus der Industrie vollgepumpt werden. Wird so etwas überhaupt von Bestattern angeboten?“
So zu lesen im „Bestatterwebblog“ (was auch immer das ist)
Immerhin bemüht sich der Blogbetreiber darum, eine solche Anfrage ernst zu nehmen, auch wenn seine Antwort am Wesen der Homöopathie vorbeigeht. Aber irgendwie hat hier irgendjemand rein gar nix kapiert und die Kommentatoren dieses Beitrages geben sich ähnlich beschränkt - und da hilft dann wohlauch keine Homöopathie mehr.