veröffentlicht am: Samstag, den 27. Februar
Ein so genannter
„Klassischer Homöopath“ zeichnet sich in der
Regel dadurch aus, dass er seinen Patienten nach
eingehender Anamnese, unter Berücksichtigung
der Symptomengesamtheit (also nicht nur der
aktuellen Krankheit) ein einziges, individuell
ausgewähltes Arzneimittel verordnet, das dann
auch noch sehr behutsam dosiert wird. Mit dem
Zusatz „klassisch“ soll ausgedrückt werden,
dass keine Arzneigemische verordnet werden, dass
keine unterdrückende, weil nur auf ein einziges
Symptom oder auf einen Krankheitsnamen
abgestellte Behandlung stattfindet. Darüber
hinaus soll so auch eine Berufung auf Samuel
Hahnemann (1755-1843), den Begründer der
Homöopathie, verdeutlicht werden.
Wie weit sich die moderne „klassische“ Homöopathie
bereits von Hahnemann entfernt hat, soll im folgenden
am Beispiel der Gemütssymptome dargestellt
werden.
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