Verhaltensregeln für's Krankenhaus

Hepar Sulfuris-Fläschen

Bewegt man sich in fremden, ungewohnten Umgebungen,

ist man schnell mal in irgendein Fettnäpfchen getreten. Die Gefahr ist immer dann besonders gross, wenn zwei unterschiedliche Kulturen, die eigentlich nicht wirklich alltagskompatibel sind, aufeinander prallen.

Wusstest du z.B., dass das Zungerausstrecken bei den Maoris ein nett und lieb gemeinter Gruss ist? Macht ein Maori das hierzulande, würde es nicht so verstanden werden. Man braucht aber gar nicht so weit zu gehen und kann ruhig im westlichen Kulturraum bleiben. Gehen Sie mal nach Nordkanada (Yukon): Beim Essen zu rüpsen signalisert allenfalls Wohlbefinden. Niesen in Gegenwart Anderer hingegen ist ein absolutes No-Go.

Oder bleiben wir noch näher in unserem direkten Umfeld. Auch hier gibt es ungewohnte kulturelle Umfelder, in denen man sich entsprechend verhalten sollte, will man nicht vollends ausgegrenzt werden.

Hier gibt es ein paar Tipps per Video:Lies hier weiter...

40.000 müssen sterben!

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Nein - nicht durch die Schweingrippe...

...aber um die macht man sich Gedanken über Gedanken, wirft der Pharmaindustrie einen Berg Geld in den Rachen (unserer Geld...). Dabei spielen sich in den deutschen Kliniken alltäglich Dramen ab - unbemerkte Dramen, denn hier wird ganz, ganz leise getötet, verletzt, krank gemacht.

Jährlich sterben rund 40.000 Menschen in deutschen Kliniken, weil der Dreck zum Himmel stinkt. Und das in einem Land, das als extrem sauber verschrien ist, immerhin gibt es in Schwaben ja die Kehrwoche und Autos werden samstags traditionell gewaschen.Lies hier weiter...

Eh Alder, willst du Pippi oder willst du Stress?

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Da werden erst Heerscharen von Pflegekräften aus dem Beruf gedrängt, über die Jahre hinweg gibt es immer weniger Pflegekräfte. Vordergründig sind Bettenabbau und immer kürzere Liegezeiten, Verlegung der Klinikversorgung in den ambulanten Bereich die Gründe. Hinzu kommen das Herr der Pflegekräfte, die angesichts der Zustände selbst das Weite gesucht haben.

Nun steht man vor einem Desaster: Man will/muss Pflegeressourcen bereit halten, ansonsten weitet sich der Pflegenotstand (wie lange gibt's denn schon...?) zur nationalen Pflegekatastophe aus. Obwohl: Stellenweise haben wir die bereits...

Da braucht man jetzt halt billige und anspruchslose Pflegekräfte...Lies hier weiter...

die Gegenwart der Krankenpflege

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In Australien haben kranke Schwestern einen Möglichkeit zum existenzsichernden Nebeneinkommen entdeckt - sie gehen auf den Strich. Find ich noch nicht mal so schlimm, denn für professionelle Zuwendung ist diese Berufsgruppe ja ausgebildet worden. Wenn da die Art der Zuwendung nun ein wenig anders fokussiert wird, kann das ja nicht so problematisch sein. Jedenfalls berichtete eine australische Online-Zeitung darüber...

...vielleicht auch eine Möglichkeit für die deutsche Krankenschwester, die mitsamt ihrer Fachausbildung teilweise schon für unter € 10,00 arbeiten muss (in der Stunde, natürlich. Und brutto, selbstverständlich - nicht dass einer auf die Idee kommt, dabei handele es sich um einen Minutensatz). Lies hier weiter...

Händewaschen und Medizinalltag

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Man glaubt manchmal nicht, welche Selbstverständlichkeiten extra „beworben“ werden müssen. Da hat man intellektuell hochgebildete Akademiker (und auch mit viel Geld gut ausgebildete kranke Schwestern) vor sich und die beherrschen dann noch nicht einmal das Einmaleins medizinischer Grundlagen. Und wenn ich von medizinischem Grundlagenwissen schreibe, dann meine ich das auch so.

Medizin fängt dort an, wo man Krankheiten vermeiden kann - bei Hygiene und Prophylaxe. Wenn man erst behandeln muss, ist bereits Erhebliches schief gelaufen und Behandlung ist eigentlich nur Reparatur vorher gemachter Fehler. Grob gesagt, zumindest (auch hochintellektuelle Diskussionen mag ich da gar nicht einlassen, das geht nur am Thema vorbei).
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