die absehbare Pflegekatastrophe

Hepar Sulfuris-Fläschen
Seit Jahren wird im Sinne der Kostenersparnis im Gesundheitswesen Pflegepersonal abgebaut. Selten hat ein Beruf in den letzten Jahren so sehr an Attraktivität verloren - und dies vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklungen.

Die Folgen des Pflegekräftemangels: Mangel bei der Versorgung. Mangel bei der Hygiene. Mangel bei der Sicherheit. Verabreichung der falschen Medikamente oder Überdosierung. Und und und...Lies hier weiter...

Nursing that makes the difference

Hepar Sulfuris-Fläschen
Deutschland 2009:

Depression in den Kliniken. Da steht zwar irgendwas von QM, von Akademisierung der Pflege. Doch war da was?

Schlechte Ausbildung, Krankenpflegeschüler als personelle Lückenbüsser auf unterbesetzten Kliniken. Krankenpflegeschüler, die nach Ausbildungsabschluss durchschnittlich vier Jahre im Beruf bleiben - und ihn dann schreiend wieder verlassen. Krankenschwestern, die mittlerweile ergänzendes ALG II beantragen müssen, weil der Lohn noch schlechter geworden ist, wie er eh schon war. Und gleichzeitig rühmen sich bestimmte Kliniksanierer damit, dass sie es geschafft haben, schwarze Zahlen zu schreiben. Und und und...

Für tiefste, ja allertiefste Depression wäre genügend Raum.

Doch irgendwo scheint es anders zu laufen:Lies hier weiter...

40.000 müssen sterben!

Hepar Sulfuris-Fläschen
Nein - nicht durch die Schweingrippe...

...aber um die macht man sich Gedanken über Gedanken, wirft der Pharmaindustrie einen Berg Geld in den Rachen (unserer Geld...). Dabei spielen sich in den deutschen Kliniken alltäglich Dramen ab - unbemerkte Dramen, denn hier wird ganz, ganz leise getötet, verletzt, krank gemacht.

Jährlich sterben rund 40.000 Menschen in deutschen Kliniken, weil der Dreck zum Himmel stinkt. Und das in einem Land, das als extrem sauber verschrien ist, immerhin gibt es in Schwaben ja die Kehrwoche und Autos werden samstags traditionell gewaschen.Lies hier weiter...

die Gegenwart der Krankenpflege

Hepar Sulfuris-Fläschen
In Australien haben kranke Schwestern einen Möglichkeit zum existenzsichernden Nebeneinkommen entdeckt - sie gehen auf den Strich. Find ich noch nicht mal so schlimm, denn für professionelle Zuwendung ist diese Berufsgruppe ja ausgebildet worden. Wenn da die Art der Zuwendung nun ein wenig anders fokussiert wird, kann das ja nicht so problematisch sein. Jedenfalls berichtete eine australische Online-Zeitung darüber...

...vielleicht auch eine Möglichkeit für die deutsche Krankenschwester, die mitsamt ihrer Fachausbildung teilweise schon für unter € 10,00 arbeiten muss (in der Stunde, natürlich. Und brutto, selbstverständlich - nicht dass einer auf die Idee kommt, dabei handele es sich um einen Minutensatz). Lies hier weiter...