die Entienlehre des Paracelsus oder die Lehre vom Wesen der Krankheiten

Hepar Sulfuris-Fläschen
Wenn man sich mit Hahnemann beschäftigt, muss man sich auch mit Paracelsus beschäftigen. Wichtige Gedanken Hahnemanns fussen in der Konzeption des Paracelsus, der seinerzeit, die reichlich im Dunkeln stochernde Medizin auf ein systematisches Fundament stellte. Ein ganz wichtiger Anknüpfungspunkt ist das Ähnlichkeitsprinzip, das eine zentrale Säule der Homöopathie darstellt und das wir schon bei Paracelsus entdecken.

Paracelsus hat aber auch eine Systematik erarbeitet, in der er sich der Frage nähert, wie Krankheiten überhaupt entstehen können - die so genannte “Entienlehre”:Lies hier weiter...

Hahnemann war nicht der Erste!

Hepar Sulfuris-Fläschen
Samuel Hahnemann legte den Grundstein für die heutige Homöopathie. Der Begriff der Homöopathie entstammt dem Griechischen und bedeutet nichts Anderes als "Heilen mit Ähnlichem". D.h. man heilt mit einem Heilmittel, dessen wesentliche Wirkungsrichtung sich in grossen Zügen mit der Charakteristik der zu heilenden Krankheit deckt.

Homöopathische Mittel sind meistens potenziert und kommen in Form kleiner Kügelchen ("Globuli") oder als als Tinktur daher. Um mit "Ähnlichem" zu heilen, muss man nicht zwingend Kügelchen geben (man kann Kügelchen auch sehr unhomöopathisch geben), sondern durchaus jedes Heilmittel kann prinzipiell nach dem prinzip der Homöopathie angewendet werden. Ja, die Mittel müssen noch nicht einmal potenziert sein.

Dieser Grundgedanke des Heilens mit Ähnlichem hatte bereits eine lange Tradition vor Hahnemann, gerade die so genannte Signaturenlehre, bei der man vom Habitus einer Heilpflanze auf deren Wirkung schloss (und in aller Regel gar nicht so sehr daneben lag) hat grosse Überschneidungen mit dem Ähnlichkeitsgesetz der Homöopathie.
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