C-Potenz
Homöopathische Arznei, die bei jeden Herstellungsschritt im Verhältnis 1:100 verdünnt und üblicherweise mit 100 Verschüttelungsschlägen potenziert wurde. Das C steht für centesimal = 100.
CM-Potenzen
Ausser der C- und der D-Reihe der Potenzen gibt es auch noch grössere Verdünnungsschritte:
Bei den CM-Potenzen wird die arzneiliche Ausgangssubstanz in 100000er-Schritten potenziert (verdünnt).
CM-Potenzen spielen in der Praxis kaum eine Rolle.
Bei den CM-Potenzen wird die arzneiliche Ausgangssubstanz in 100000er-Schritten potenziert (verdünnt).
CM-Potenzen spielen in der Praxis kaum eine Rolle.
C4-Homöopathie
Ein Verfahren zur Herstellung von homöopathischen Arzneimitteln, die mind. bis zu C4 verrieben (und nicht verschüttelt) werden.
Geht auf J. Becker und W. Ehrler zurück. Diese Methode ein ein besonderes Verständnis der Potenzierungsvorgänge und wendet statt alkoholischer Verschüttelung die Milchzuckerverreibung bis zur Stufe C 4 an.
Geht auf J. Becker und W. Ehrler zurück. Diese Methode ein ein besonderes Verständnis der Potenzierungsvorgänge und wendet statt alkoholischer Verschüttelung die Milchzuckerverreibung bis zur Stufe C 4 an.
cancerinisches Miasma / Cancerinie
Eine Erweiterung des Hahnemann´schen Miasmenkonzeptes durch spätere Autoren ist u.a. die „Carcinose“ oder "Cancerinie"
Grundmuster: Vermehrung des Unbrauchbaren aus Sykose (Übermass: autonomes Zellwachstum) und Syphilinie (Zerstörung: infiltratives Zellwachstum, Tumornekrose) zusammengesetzt ist
psychischer Krankheitsprozess: Zielerreichung um jeden Preis; ausgeprägte Unsicherheit gegenüber den eigenen Gefühlen; unterdrückte, nach innen gerichtete Aggressionen; eine ausgeprägte Abneigung oder Scheu, sich mit der eigenen seelischen Befindlichkeit zu befassen; Kompensation durch Arbeitssucht und legale Drogen, besonders Alkohol und Tabak
körperlicher Krankheitsprozess: mangelhafte Flüssigkeiten, Fehlen notwendiger Elemente in den Flüssigkeiten
Therapie und Heilung: Erholung nur durch Hilfe von aussen mšglich
Hauptmittel: Carcinosinum
Sankaran grenzt das Krebs-Miasma bzw. die Cancerinie wie folgt ein:
Das Krebs Miasma liegt zwischen dem sykotischen und dem syphilitischen Miasma. Die Empfindung ist geprägt von Chaos, welches wenn es außer Kontrolle geraten sollte zu Zerstörung führen würde. Die Person hat das Gefühl selbst nur begrenzte Fähigkeiten zu besitzen, diese Situation unter Kontrolle zu bringen und reagiert darauf, in dem sie sich über alle Grenzen hinaus anstrengt um das Chaos unter Kontrolle zu bringen. Es besteht wenig Hoffnung, aber wenn alle Kräfte mobilisiert werden lässt sich die Zerstörung vielleicht noch abwenden.
Grundmuster: Vermehrung des Unbrauchbaren aus Sykose (Übermass: autonomes Zellwachstum) und Syphilinie (Zerstörung: infiltratives Zellwachstum, Tumornekrose) zusammengesetzt ist
psychischer Krankheitsprozess: Zielerreichung um jeden Preis; ausgeprägte Unsicherheit gegenüber den eigenen Gefühlen; unterdrückte, nach innen gerichtete Aggressionen; eine ausgeprägte Abneigung oder Scheu, sich mit der eigenen seelischen Befindlichkeit zu befassen; Kompensation durch Arbeitssucht und legale Drogen, besonders Alkohol und Tabak
körperlicher Krankheitsprozess: mangelhafte Flüssigkeiten, Fehlen notwendiger Elemente in den Flüssigkeiten
Therapie und Heilung: Erholung nur durch Hilfe von aussen mšglich
Hauptmittel: Carcinosinum
Sankaran grenzt das Krebs-Miasma bzw. die Cancerinie wie folgt ein:
Das Krebs Miasma liegt zwischen dem sykotischen und dem syphilitischen Miasma. Die Empfindung ist geprägt von Chaos, welches wenn es außer Kontrolle geraten sollte zu Zerstörung führen würde. Die Person hat das Gefühl selbst nur begrenzte Fähigkeiten zu besitzen, diese Situation unter Kontrolle zu bringen und reagiert darauf, in dem sie sich über alle Grenzen hinaus anstrengt um das Chaos unter Kontrolle zu bringen. Es besteht wenig Hoffnung, aber wenn alle Kräfte mobilisiert werden lässt sich die Zerstörung vielleicht noch abwenden.
Causa
Causa wird in der homöopathischen Anamnese eine eindeutige Ursache für einen kranken Zustand genannt. Der Begriff "Causa" ist in der Homöopathie eine Einengung der Ätiologie (siehe dort) auf die Auslösung einer Krankheit bzw. einer Beschwerde.
Beispiel: Wenn mir etwa ein Stein auf den Kopf fällt, gilt dies als eine Causa im homöopathischen Sinne. Hierunter werden allerdings nur sehr unmittelbare und leicht erkennbare Einwirkungen verstanden, die zu einem eindeutig damit beginnenden Zustand führen. Die Idee, eine Causa als etwas Besonderes von anderen Hintergründen einer Erkrankung zu unterscheiden, beruht darauf, dass diese als einzige echte Ausseneinwirkung gilt.
Ein durch eine spezifische „Causa" entstandener Zustand lässt sich mit einem einzigen Mittel beheben.
Beispiel: Wenn mir etwa ein Stein auf den Kopf fällt, gilt dies als eine Causa im homöopathischen Sinne. Hierunter werden allerdings nur sehr unmittelbare und leicht erkennbare Einwirkungen verstanden, die zu einem eindeutig damit beginnenden Zustand führen. Die Idee, eine Causa als etwas Besonderes von anderen Hintergründen einer Erkrankung zu unterscheiden, beruht darauf, dass diese als einzige echte Ausseneinwirkung gilt.
Ein durch eine spezifische „Causa" entstandener Zustand lässt sich mit einem einzigen Mittel beheben.
Centesimalpotenz
- siehe unter "C-Potenz"
Charakteristische Symptome
Charakteristische Symptome sind solche Symptome, die bei einen Fall ins Auge fallen, die ungewöhnlich und besonders sind und ihn damit prägen.
sie auch § 153 im Organon.
sie auch § 153 im Organon.
Chinarindenversuch
Chronische Krankheiten
Nach jahrelangen praktischen Erfahrungen mit der Homöopathie stellte Hahnemann fest, dass bestimmte Krankheitsverläufe homöopathisch nicht zu heilen waren. Ab 1816 entwickelt er deshalb eine Methode zur Behandlung chronischer Krankheiten. 1828 veröffentlichte er die Ergebnisse seiner Forschung in einem fünfbändigen Werk mit dem Titel "Die chronischen Krankheiten". Nach seiner Theorie liegt den chronischen Krankheiten ein Miasma (siehe unter dem Stichwort "Miasma"), eine Art tief liegendes „Ur-Übel“, zugrunde.
Hahnemann unterteilte die Miasmen in Psora (als Folge der Krätzekrankheit), Sykosis (Feigwarzenkrankheit als Folge der Gonorrhoe) und Syphilis. Hahnemanns Arbeit nach der Erkenntnis der Miasmen war der Versuch, die Psora auszumerzen, wie er schrieb. Spätere Autoren fügten den drei klassischen Miasmen weitere Miasmen hinzu.
Sein Verständnis der chronischen Krankheiten bewegt sich im Rahmen der damaligen medizinischen Erkenntnisse. Die praktischen Konsequenzen seiner Theorie werden jedoch in der klassischen Homöopathie bis heute berücksichtigt, den sie sind die Grundlage des homöopathischen Krankheitsverständnisses.
Hahnemann unterteilte die Miasmen in Psora (als Folge der Krätzekrankheit), Sykosis (Feigwarzenkrankheit als Folge der Gonorrhoe) und Syphilis. Hahnemanns Arbeit nach der Erkenntnis der Miasmen war der Versuch, die Psora auszumerzen, wie er schrieb. Spätere Autoren fügten den drei klassischen Miasmen weitere Miasmen hinzu.
Sein Verständnis der chronischen Krankheiten bewegt sich im Rahmen der damaligen medizinischen Erkenntnisse. Die praktischen Konsequenzen seiner Theorie werden jedoch in der klassischen Homöopathie bis heute berücksichtigt, den sie sind die Grundlage des homöopathischen Krankheitsverständnisses.
Concomitantien
Concomitantien sind Symptome, die gleichzeitig zum Leit- oder Grundsymptom auftreten. Sie sind Teil eines vollständigen Symptoms (siehe unter dem Stichwort "vollständiges Symptom")
Coulter, Catherine
Catherine Coulter wurde 1934 in London geboren, sie lebt heute in den USA.
Seit 1961 arbeitet sie als Homöopathin; seit 1975 unterrichtet sie auch, vorzugsweise in den USA.
Wichtige Veröffentlichung:
Seit 1961 arbeitet sie als Homöopathin; seit 1975 unterrichtet sie auch, vorzugsweise in den USA.
Wichtige Veröffentlichung:
- Portraits of Homoeopathic Medicines (3 Bände) 1986-1998