Idiosynkrasie
In der Medizin versteht man unter I. eine angeborene Allergie ohne vorangegangene Sensibilisierung. In der Homöopathie bezeichnet man mit Idiosyncrasie einen Zustand, in welchem die Person extrem empfindlich auf eine bestimmte Substanz reagiert, viel empfindlicher als eine andere Person.
Man besitzt, obwohl man ansonsten gesund ist, eine Disposition, durch die man durch bestimmte Dinge in einen mehr oder weniger krankhaften Zustand geraten kann, die bei anderen Individuen keine Veränderung hervorrufen können.
Man besitzt, obwohl man ansonsten gesund ist, eine Disposition, durch die man durch bestimmte Dinge in einen mehr oder weniger krankhaften Zustand geraten kann, die bei anderen Individuen keine Veränderung hervorrufen können.
Impfnosoden
Als Impfnosoden bezeichnet man Nosoden, die aus Impfstoffen hergestellt werden. Impfnosoden werden eingesetzt, wenn in Folge von Impfungen Komplikationen auftreten.
Bei den Impffolgen muss zwischen unmittelbar nach der Impfung einsetzenden Beschwerden und langfristigen, chronischen Folgen unterschieden werden. Erstere lassen sich auf allergische Reaktionen oder auf eine akute Reizung zurückführen.
Häufig lassen sich solche akuten Folgen gut mit homöopathischen Arzneien beheben. Ein Beispiel hierfür: Einige Tage nach einer Mehrfachimpfung schreit das Kleinkind nachts wiederholt plötzlich schrill auf. Zusätzlich fällt den Eltern beim Kind eine ungewohnte Unruhe auf. Eine Gabe Apis mellifica C 200 heilte.?Bei längerfristigen Impffolgen, muss man davon ausgehen, dass der Organismus nach dem Kontakt mit dem abgeschwächten Krankheitserreger eine eigenständige chronische Krankheit ausgebildet hat. Lässt sich kein passendes homöopathisches Mittel finden, kann man die entsprechende Impfnosode versuchen. Klunker berichtet von einem 18jährigen Patienten, der seit zwei Jahren an einer Migräne erkrankt war. Zwei Jahre vor deren Beginn erhielt er eine BCG-Impfung. Zusätzlich kam es zu rezidivierenden Fieberanfällen mit Delir und Unruhe. Der Patient erhielt wegen der wahrscheinlichen "Folge von BCG-Impfung" zuerst die BCG-Nosode. Die Migräne ist nach der Mittelgabe nicht mehr aufgetreten.
Bei den Impffolgen muss zwischen unmittelbar nach der Impfung einsetzenden Beschwerden und langfristigen, chronischen Folgen unterschieden werden. Erstere lassen sich auf allergische Reaktionen oder auf eine akute Reizung zurückführen.
Häufig lassen sich solche akuten Folgen gut mit homöopathischen Arzneien beheben. Ein Beispiel hierfür: Einige Tage nach einer Mehrfachimpfung schreit das Kleinkind nachts wiederholt plötzlich schrill auf. Zusätzlich fällt den Eltern beim Kind eine ungewohnte Unruhe auf. Eine Gabe Apis mellifica C 200 heilte.?Bei längerfristigen Impffolgen, muss man davon ausgehen, dass der Organismus nach dem Kontakt mit dem abgeschwächten Krankheitserreger eine eigenständige chronische Krankheit ausgebildet hat. Lässt sich kein passendes homöopathisches Mittel finden, kann man die entsprechende Impfnosode versuchen. Klunker berichtet von einem 18jährigen Patienten, der seit zwei Jahren an einer Migräne erkrankt war. Zwei Jahre vor deren Beginn erhielt er eine BCG-Impfung. Zusätzlich kam es zu rezidivierenden Fieberanfällen mit Delir und Unruhe. Der Patient erhielt wegen der wahrscheinlichen "Folge von BCG-Impfung" zuerst die BCG-Nosode. Die Migräne ist nach der Mittelgabe nicht mehr aufgetreten.
Imponderabilien
Imponderabilien sind homöopathische Medikamente, die aus Agenzien gewonnen werden, die ohne Gewicht sind, so wie Licht, Hitze, Elektrizität, Magnetismus usw.
Beispiele sind die Mittel X-Ray, Sol, Luna oder auch Elektro.
Beispiele sind die Mittel X-Ray, Sol, Luna oder auch Elektro.
Individualisierung
Krankheitsnamen und deren Zuordnungen tragen nichts zur Besserung bei. Sie verallgemeinern da, wo die Individualität eine wichtige Rolle spielt.
Wenn zwei Menschen Kopfweh haben, heisst das nicht, dass dieselbe Behandlung bei beiden zum Erfolg führt. Erst durch die Berücksichtigung jeder Einzelheit des Individuums und seiner Unterschiede zu den anderen Menschen kann man erkennen, wo die Lebenskraft aus dem Gleichgewicht gekommen ist.
Eine erfolgreiche Individualisierung gehört zu den Grundlagen der Homöopathie und ist für die Harmonisierung unverzichtbar. Grundlage der Individualisierung in der Praxis ist die homöopathische Fallaufnahme.
Wenn zwei Menschen Kopfweh haben, heisst das nicht, dass dieselbe Behandlung bei beiden zum Erfolg führt. Erst durch die Berücksichtigung jeder Einzelheit des Individuums und seiner Unterschiede zu den anderen Menschen kann man erkennen, wo die Lebenskraft aus dem Gleichgewicht gekommen ist.
Eine erfolgreiche Individualisierung gehört zu den Grundlagen der Homöopathie und ist für die Harmonisierung unverzichtbar. Grundlage der Individualisierung in der Praxis ist die homöopathische Fallaufnahme.
Interkurrente Mittel
siehe unter dem Stichwort "Zwischenmittel"
Isopathie
Die Grundregel der Isopathie lautet: "Aequalia aequalibus curentur" (= Gleiches möge mit Gleichem geheilt werden - im Ggs. zum „Similia similibus curentur“ = Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden). Die Krankheit soll hier mit demselben Erreger geheilt werden, durch den sie ausgelöst wurde.
Dabei wird davon ausgegangen, dass Krankheiten durch Toxine verursacht werden. Diese Toxine verursachen eine Regulationsstörung im Körper. Durch Fehlernährung, ungünstige Umweltbedingungen, Alterungsvorgänge oder eine schlechte psychische Verfassung können sich bestimmte Partikel im Blut, sogenannte Protiten, zu Mikroorganismen, zuerst Bakterien und dann Pilzen, weiterentwickeln. Mikroorganismen sind in der Lage durch die beschriebenen exogenen Einflüsse ihr Erscheinungsbild bzw. ihre Formen und ihre Entwicklungsstufen, zu verändern und dadurch Erkrankungen zu verursachen. Die Isopathie beruht auf der Meinung, dass Mikroorganismen im Körper unter besonderen Bedingungen in verschiedenen Erscheinungsformen und Entwicklungsstadien vorhanden sind. . Der gesunde Organismus kann die höher entwickelten Formen abbauen und unschädlich machen. Der kranke, übersäuerte Organismus nicht. Durch die Verabreichung von nicht krankmachenden Entwicklungsstufen eines Keimes kann ein Abbau der weiterentwickelten Bakterien oder Pilze ausgelöst werden. Gleiches wird also mit gleichem geheilt.
Mittels bestimmter Arzneien (die die Erregerurformen nach den Vorgaben der Isopathie in einer aufbereiteten Form enthalten), kann das Symbiosegleichgewicht durch isotherapeutische Ausleitung, wiederhergestellt werden. Als Basis für die Medikamente dienen Produkte der Toxine im Körper (z.B. Eiter), Körperprodukte (z.B. Hormone), Mittel der Schulmedizin und frisch gewonnene Materialien aus dem Körper des Patienten (z.B. Eigenblut).
Neben der medikamentösen Therapie befasst sich die Isopathie insbesondere auch mit der Aufrechterhaltung des natürlichen Körpermilieus. Neben der Korrektur des Säuren-Basen-Haushalts gehört daher eine gesunde Ernährung mit viel Früchten und Gemüse und wenig tierischen Eiweiss zu jeder isopathischen Therapie.
Zur theoretischen Grundlegung der Isopathie: Anfang des letzten Jahrhunderts gelangte G. Enderlein zur Erkenntnis, dass es im menschlichen und tierischen Körper eine Symbiose von Mikroorganismen gibt: Er entdeckte im Dunkelfeld-mikroskop bewegliche Mini-Lebewesen, die mit höher organisierten Bakterien ungewöhnliche Verbindungen eingingen. Auffallend an diesen Mikroorganismen – war die Anpassungsfähigkeit. Je nachdem, auf welches Milieu diese im Blut treffen, entwickeln sie sich zu körperfreundlichen Bakterien oder abnormalen Wuchsformen – den Vorstufen von Krankheit. (z.B.: ernährt man sich vorwiegend eiweisshaltig, verändert sich unser Blut und Gewebe in ein saures Milieu – der beste Nistplatz für den gefürchteten Hefepilz Candida albicans). Die Isopathie kann nun mit ihren Mitteln diesen Formenwandel von „Freund“ zum „Feind“ rückgängig machen. Krankheiten werden hierbei mit dem selben Erreger geheilt, durch den sie ausgelöst wurden, weil ihnen der Nährboden entzogen wird.
Nach Koch und Pasteur gilt in der Bakteriologie das Dogma des Monomorphismus, d.h. Mikroorganismen liegen immer in derselben Form und mit denselben Funktionen. Entsprechend lässt sich für jedes Krankheitsbild der entsprechende Erreger suchen und isolieren. Dem Monomorphismus gegenüber steht der Pleomorphismus: Seine Aussage ist, dass Mikroorganismen einem Formenwandel unterliegen können und damit in der Lage sind, ihr Erscheinungsbild zu verändern, ohne allerdings dabei ihre spezifischen Funktionen zu verlieren. Enderlein knüpfte hieran an.
Der hier vorgetragene Gedanke der Isopathie - Gleiches mit Gleichem zu heilen - hat sich im schulmedizinischen Bereich als Impfung etabliert, in der Homöopathie finden wir den Gedanken der therapeutischen Anwendung von Krankheitserregern in den Nosoden (siehe später...) wieder - allerdings erfolgt deren Anwendung nicht dem Prinzip der Isopathie, sondern dem des Ähnlichkeitsprinzips. Auch mit der anthroposophischen Medizin sieht man Überschneidungen bei der Anwendung von Organpräparaten.
Isopathie ist von ihrem Denken und ihrem Krankheitsverständnis her nicht mit Homöopathie zu vergleichen, auch wenn sie dort ihre Wurzeln hat.
Dabei wird davon ausgegangen, dass Krankheiten durch Toxine verursacht werden. Diese Toxine verursachen eine Regulationsstörung im Körper. Durch Fehlernährung, ungünstige Umweltbedingungen, Alterungsvorgänge oder eine schlechte psychische Verfassung können sich bestimmte Partikel im Blut, sogenannte Protiten, zu Mikroorganismen, zuerst Bakterien und dann Pilzen, weiterentwickeln. Mikroorganismen sind in der Lage durch die beschriebenen exogenen Einflüsse ihr Erscheinungsbild bzw. ihre Formen und ihre Entwicklungsstufen, zu verändern und dadurch Erkrankungen zu verursachen. Die Isopathie beruht auf der Meinung, dass Mikroorganismen im Körper unter besonderen Bedingungen in verschiedenen Erscheinungsformen und Entwicklungsstadien vorhanden sind. . Der gesunde Organismus kann die höher entwickelten Formen abbauen und unschädlich machen. Der kranke, übersäuerte Organismus nicht. Durch die Verabreichung von nicht krankmachenden Entwicklungsstufen eines Keimes kann ein Abbau der weiterentwickelten Bakterien oder Pilze ausgelöst werden. Gleiches wird also mit gleichem geheilt.
Mittels bestimmter Arzneien (die die Erregerurformen nach den Vorgaben der Isopathie in einer aufbereiteten Form enthalten), kann das Symbiosegleichgewicht durch isotherapeutische Ausleitung, wiederhergestellt werden. Als Basis für die Medikamente dienen Produkte der Toxine im Körper (z.B. Eiter), Körperprodukte (z.B. Hormone), Mittel der Schulmedizin und frisch gewonnene Materialien aus dem Körper des Patienten (z.B. Eigenblut).
Neben der medikamentösen Therapie befasst sich die Isopathie insbesondere auch mit der Aufrechterhaltung des natürlichen Körpermilieus. Neben der Korrektur des Säuren-Basen-Haushalts gehört daher eine gesunde Ernährung mit viel Früchten und Gemüse und wenig tierischen Eiweiss zu jeder isopathischen Therapie.
Zur theoretischen Grundlegung der Isopathie: Anfang des letzten Jahrhunderts gelangte G. Enderlein zur Erkenntnis, dass es im menschlichen und tierischen Körper eine Symbiose von Mikroorganismen gibt: Er entdeckte im Dunkelfeld-mikroskop bewegliche Mini-Lebewesen, die mit höher organisierten Bakterien ungewöhnliche Verbindungen eingingen. Auffallend an diesen Mikroorganismen – war die Anpassungsfähigkeit. Je nachdem, auf welches Milieu diese im Blut treffen, entwickeln sie sich zu körperfreundlichen Bakterien oder abnormalen Wuchsformen – den Vorstufen von Krankheit. (z.B.: ernährt man sich vorwiegend eiweisshaltig, verändert sich unser Blut und Gewebe in ein saures Milieu – der beste Nistplatz für den gefürchteten Hefepilz Candida albicans). Die Isopathie kann nun mit ihren Mitteln diesen Formenwandel von „Freund“ zum „Feind“ rückgängig machen. Krankheiten werden hierbei mit dem selben Erreger geheilt, durch den sie ausgelöst wurden, weil ihnen der Nährboden entzogen wird.
Nach Koch und Pasteur gilt in der Bakteriologie das Dogma des Monomorphismus, d.h. Mikroorganismen liegen immer in derselben Form und mit denselben Funktionen. Entsprechend lässt sich für jedes Krankheitsbild der entsprechende Erreger suchen und isolieren. Dem Monomorphismus gegenüber steht der Pleomorphismus: Seine Aussage ist, dass Mikroorganismen einem Formenwandel unterliegen können und damit in der Lage sind, ihr Erscheinungsbild zu verändern, ohne allerdings dabei ihre spezifischen Funktionen zu verlieren. Enderlein knüpfte hieran an.
Der hier vorgetragene Gedanke der Isopathie - Gleiches mit Gleichem zu heilen - hat sich im schulmedizinischen Bereich als Impfung etabliert, in der Homöopathie finden wir den Gedanken der therapeutischen Anwendung von Krankheitserregern in den Nosoden (siehe später...) wieder - allerdings erfolgt deren Anwendung nicht dem Prinzip der Isopathie, sondern dem des Ähnlichkeitsprinzips. Auch mit der anthroposophischen Medizin sieht man Überschneidungen bei der Anwendung von Organpräparaten.
Isopathie ist von ihrem Denken und ihrem Krankheitsverständnis her nicht mit Homöopathie zu vergleichen, auch wenn sie dort ihre Wurzeln hat.
Isotherapeutika
Isotherapeutika sind potenzierte schulmedizinische Medikamente aber auch (Umwelt)-Chemikalien und -Gifte, die nach den regeln der isopathie verabreicht werden.