Nebenwirkungen
Am bekanntesten ist die so genannte "Erstverschlimmerung" (siehe unter dem Stichwort "Erstreaktion"): Während einer Therapie können sich Beschwerden vorübergehend verstärken oder alte Symptome auftreten. Zudem sind auch psychische Reaktionen möglich, die sich in verstärkten Emotionen äussern. Die auftretenden Reaktionen sind unter Umständen für die Patientin oder den Patienten schwer zu verstehen und es braucht manchmal Geduld, um sie durchzustehen. Sie zeigen jedoch, dass der Körper auf die verschriebenen homöopathischen Mittel reagiert und dass der Organismus dabei ist, sich zu heilen. Dieser Prozess darf nicht gestört werden.
Während des Heilungsprozesses können folgende Reaktionen auftreten:
Während des Heilungsprozesses können folgende Reaktionen auftreten:
- ärgerliche, gereizte, weinerliche Stimmung
- intensive Träume
- starker Nachtschweiss
- Müdigkeit
- verstärkte Menstruation, veränderter Zyklus
- Durchfall, Erbrechen
- verstärkter Hautausschlag, Juckreiz
- Kopf-, Rücken- oder Gelenkschmerzen
Niederpotenzen
Bei homöopathischen Potenzen bis einschliesslich D12 bzw. C12 spricht man von Niederpotenzen.
Niederpotenzen werden vor allem in der Laienhomöopathie eingesetzt, sie eignen sich zur Behandlung gewöhnlicher Alltagserkrankungen. Homöopathische Mittel in Niederpotenzen werden meistens dreimal täglich in Gaben je 5-15 Globuli angewendet, also deutlich mehr und häufiger als Hochpotenzen.
Niederpotenzen werden vor allem in der Laienhomöopathie eingesetzt, sie eignen sich zur Behandlung gewöhnlicher Alltagserkrankungen. Homöopathische Mittel in Niederpotenzen werden meistens dreimal täglich in Gaben je 5-15 Globuli angewendet, also deutlich mehr und häufiger als Hochpotenzen.
Nosoden
Nosoden sind Heilmittel, die aus potenzierten Krankheitsstoffen hergestellt werden. Als Ausgangsmaterial für Nosoden dienen pathologisch veränderte Organe beziehungsweise Organteile; sie werden aus abgetöteten Kulturen von Mikroorganismen, aus Zersetzungsprodukten tierischer Organe oder aus Körperflüssigkeiten hergestellt. Aus diesem Ausgangsmaterial werden dann Urtinkturen oder auch Verreibungen hergestellt.
Die heute in der Homöopathie gebräuchlichen Nosoden sind sehr zahlreich, es sollen nur die wichtigsten erwähnt werden:
Nosoden werden bei chronischen Krankheiten eingesetzt:
Nosoden werden nur in seltenen Gaben (in der Regel nur 1-2mal während einer Behandlung) und nur in hohen Potenzen (C 30, C 200, LM-Potenzen) eingesetzt.
Die heute in der Homöopathie gebräuchlichen Nosoden sind sehr zahlreich, es sollen nur die wichtigsten erwähnt werden:
- Medorrhinum
- Syphilinum
- Psorinum
- Tuberculinum Koch
Nosoden werden bei chronischen Krankheiten eingesetzt:
- nach dem Ähnlichkeitsprinzip: Wie jede andere Mittel ruft die Nosode bei ihrer Prüfung am gesunden Menschen eine Reihe eigentümlicher Symptome hervor, die ihr Arzneiwirkungsbild ausmachen. Man kann sie wie jedes andere homöopathische Arzneimittel einsetzen.
- bei erblichen Belastungen.
Nosoden werden nur in seltenen Gaben (in der Regel nur 1-2mal während einer Behandlung) und nur in hohen Potenzen (C 30, C 200, LM-Potenzen) eingesetzt.