Vaccinose
Die Vaccinose ist – im Gegensatz zu den anderen natürlichen Miasmen – ein künstlich erzeugtes Miasma. Die Vaccinose entsteht durch Impfungen. Schon Hahnemann stand später der Pockenimpfung kritisch gegenüber und James Comptom Burnett widmete der Vaccinose dann ein eigenes Büchlein („Die Vaccinose und ihre Heilung mit Thuja“). Impfungen sind auf unnatürlichem Wege in den Organismus eingebrachte Stoffe (Fremdeiweiße, Giftstoffe, Konservierungsstoffe, Antibiotika etc.), die das Immunsystem nachhaltig in ein Ungleichgewicht bringen und somit zu chronischen Krankheiten führen können.
Die Vaccinose ist, wie die anderen Miasmen, ebenfalls auf dem Erbweg übertragbar.
Symptome und Zeichen einer Vaccinose können sein: Plötzliche Wesensveränderungen beim Kind, nächtliche Schreianfälle, plötzlicher Kindstod, ADS und ADHS, Multiple Sklerose, chronische Neuralgien, Warzen, Lymphknotenschwellungen und –verhärtungen und viele, viele mehr. Auch dies stellt wieder nur eine kleinen Abriss der vielfältigen Folgen einer Impfung dar.
Typische Arzneien sind: Carcinosinum, Malandrinum, Medorrhinum, Mezereum, Sarsaparilla, Silicea, Sulphur, Thuja, Vaccininum oder Variolinum, um nur ein paar 3-wertige zu nennen.
Die Vaccinose ist, wie die anderen Miasmen, ebenfalls auf dem Erbweg übertragbar.
Symptome und Zeichen einer Vaccinose können sein: Plötzliche Wesensveränderungen beim Kind, nächtliche Schreianfälle, plötzlicher Kindstod, ADS und ADHS, Multiple Sklerose, chronische Neuralgien, Warzen, Lymphknotenschwellungen und –verhärtungen und viele, viele mehr. Auch dies stellt wieder nur eine kleinen Abriss der vielfältigen Folgen einer Impfung dar.
Typische Arzneien sind: Carcinosinum, Malandrinum, Medorrhinum, Mezereum, Sarsaparilla, Silicea, Sulphur, Thuja, Vaccininum oder Variolinum, um nur ein paar 3-wertige zu nennen.
Verkleppern
siehe unter "fraktionierte Gabe"
Vermeulen, Frans
Frans Vermeulen, geb. 1948 in Den Helder, Niederlande arbeitete aber bis 1978 als Schullehrer um dann eine Homöopathie-Ausbildung am Stichting Klassieke Homeopathie in Den Haag zu beginnen. Seit 1978 arbeitet er therapeutisch mit Homöopathie. Seit 1990 ist er Direktor der School of Homeopathy in Holland. Er übersetzte mehrere englische und deutsche Homöopathie-Bücher.
Wichtige Veröffentlichungen:
Wichtige Veröffentlichungen:
- Kindertypes in Homoeopathie 1985
- Synoptic Materia Medica 1 1992
- Concordant Materia Medica 1994-2000
- Synoptic Materia Medica 2. 1998
- Prisma - The Arcana of Materia Medica 2004
- Monera (a Materia Medica of bacteria and viruses) 2005
Verreibung
siehe unter "Trituration"
Verschlechterung
Das Anschwellen der Intensität oder des Grades einer Beschwerde Leidens.
Die Verschlechterung kann durch die Erkrankung selbst bewirkt werden, aber auch durch ein gegebenes Mittel (was beutet, dass das Mittel falsch war)
Verwandte Begriffe - Modalität, Amelio
Die Verschlechterung kann durch die Erkrankung selbst bewirkt werden, aber auch durch ein gegebenes Mittel (was beutet, dass das Mittel falsch war)
Verwandte Begriffe - Modalität, Amelio
Verschüttelung
Prozess zur Potenzierung aller löslichen Substanzen, sei es in Wasser oder in Alkohol.
In den meisten Fällen wird Alkohol verwendet, ausser in wenigen Ausnahmen, in welchen die Droge nur wasserlöslich ist. In solchen Fällen erfolgt die Verdünnung nur bis zu einem bestimmten Grade in Wasser und wird dann mit Alkohol fortgesetzt
In den meisten Fällen wird Alkohol verwendet, ausser in wenigen Ausnahmen, in welchen die Droge nur wasserlöslich ist. In solchen Fällen erfolgt die Verdünnung nur bis zu einem bestimmten Grade in Wasser und wird dann mit Alkohol fortgesetzt
vikariierende Krankheiten
Vikariierende Krankheiten sind sozusagen "stellvertretend" auftretende Krankheiten, zum Beispiel Nasenbluten anstelle einer Menstruationsblutung.
Vithoulkas, Georgios
George Vithoulkas wurde 1932 in Athen/Griechenland geboren. Nach einer Ausbildung als Bauingenieur kam er während eines Südafrika-Aufenthaltes 1960 mit der Homöopathie in Kontakt, danach begann er in Indien an verschiedenen Schulen eine Ausbildung zum Homöopathen und erhielt schliesslich 1966 vom Indian Institute of Homeopathy ein Diplom.
Nach der Rückkehr nach Griechenland begann er mit Therapietätigkeit und lehrte ab 1967 in Kleingruppen vor interessierten Ärzten die klassische Homöopathie. 1970 gründete er die Athenian School of Homeopathic Medicine, die ausschliesslich Ärzte unterrichtet (obwohl Vithoulkas selbst kein Arzt ist). 1971 wurde die erste Griechische Homöopathische Gesellschaft gegründet, deren Vorsitz V. inne hatte, und V. gab eine griechische Zeitschrift für homöopathische Medizin heraus. 1976 initiierte V. die ersten internationalen Homöopathie-Seminare in Griechenland, seither sind sie fester Bestandteil seines Angebotes. 1994 eröffnete V. die International Academy for Classical Homeopathy auf der griechischen Insel Alonissos, ihr Angebot ist ein Postgraduierten-Studium der Homöopathie. Ein weiteres Angebot sind Video-Kurse, die nicht nur in Griechenland, sondern weltweit abgehalten werden.
Vithoulkas arbeitet am RADAR-Projekt mit (Vithoulkas Expert System)
Wichtige Bücher von Vithoulkas sind:
Vithoulkas geht davon aus, dass sich die Lebenskraft des Menschen massgeblich in der Fähigkeit äussert, akute und körperliche Symptome zu zeigen, wohingegen vielseitig belastete Menschen chronische und seelisch-geistige Beschwerden entwickeln und damit in ihrer Lebensführung nachhaltig eingeschränkt werden. So wird die Fähigkeit, ab und zu Fieber zu zeigen, wie sie bei kleinen Kindern meist vorhanden ist, als positives Zeichen gewertet. Die Lebenskraft wird mittels eines Schemas abgeschätzt, das zwölf Ebenen umfasst.
Ein zweites von Vithoulkas entwickeltes Modell besagt, dass die Symptome des Patienten unter Umständen unterschiedlichen homöopathischen Mitteln zugeordnet werden können, um sie so in umgekehrt chronologischer Reihenfolge durch eine Abfolge mehrerer Mittel zu heilen. Dabei werden die Mittel graphisch als übereinander liegende unterschiedlich gewellte Schichten symbolisiert, sodass auch die älteren Schichten noch Symptome an der Oberfläche zeigen können.
Der Organismus zeigt sich in drei hierarchisch übereinander geschichteten Hüllen: physische, psychisch-emotionale und mentalgeistige Ebene; eine Koordination der drei Hüllen findet durch die tiefer liegende dynamische Ebene, welche die drei Hüllen durchdringt. Diese dynamische Ebene ist ein elektrodynamisches Feld mit einer ganz bestimmten Eigenfrequenz. Krankheit entsteht, wenn ein Reiz die Vibrationen auf der dynamischen Ebene stört und damit das Abwehrsystem mobilisiert. Krankheiten beeinflussen alle drei Ebenen und verlaufen von der äusseren zur Inneren Hülle. Die Abwehrreaktion ihrerseits manifestiert sich in Form von Krankheitssymptomen. Homöopathische Mittel sind imstande das Resonanzfelder dynamischen Ebene zu beeinflussen und darüber die Krankheit bekämpfen.
Miasmen sind krankheitsunterhaltende Prädispositionen, die drei klassischen Miasmen werden um das Krebs- Tuberkulose- und das iatrogene Miasma erweitert. Verschiedene Prädispositionen können sich einander überlagern. Die Miasmenlehre steht bei Vithoulkas bei der Analyse des Patientenzustandes und der darauf folgenden Arzneiverodnung jedoch weniger im Vordergrund als z.B. bei Rajan Sankaran.
Homöopathische Mittel werden nicht nur nach der Symptomenübereinstimmung gewählt, sondern auch nach deren allgemeinen Ähnlichkeit mit der mentalen, psychischen und körperlichen Konstitution eines Menschen. Um diese Ähnlichkeit zu erfassen bedarf es eines Sinnverständnisses der Arzneimittel (Mittelessenz).
Nach der Rückkehr nach Griechenland begann er mit Therapietätigkeit und lehrte ab 1967 in Kleingruppen vor interessierten Ärzten die klassische Homöopathie. 1970 gründete er die Athenian School of Homeopathic Medicine, die ausschliesslich Ärzte unterrichtet (obwohl Vithoulkas selbst kein Arzt ist). 1971 wurde die erste Griechische Homöopathische Gesellschaft gegründet, deren Vorsitz V. inne hatte, und V. gab eine griechische Zeitschrift für homöopathische Medizin heraus. 1976 initiierte V. die ersten internationalen Homöopathie-Seminare in Griechenland, seither sind sie fester Bestandteil seines Angebotes. 1994 eröffnete V. die International Academy for Classical Homeopathy auf der griechischen Insel Alonissos, ihr Angebot ist ein Postgraduierten-Studium der Homöopathie. Ein weiteres Angebot sind Video-Kurse, die nicht nur in Griechenland, sondern weltweit abgehalten werden.
Vithoulkas arbeitet am RADAR-Projekt mit (Vithoulkas Expert System)
Wichtige Bücher von Vithoulkas sind:
- Medicine of the New World 1979
- The Science of Homeopathy 1980
- A New Model for Health and Disease 1987
- The Essence of Materia medica 1988
- Materia medica viva (9 Bände fertig, 16 geplant)
- Talks On Classical Homeopathy
- Homeopathic Conference Esalen 1980
- The Bern Seminar 1987
- The Celle Seminars 1992
Vithoulkas geht davon aus, dass sich die Lebenskraft des Menschen massgeblich in der Fähigkeit äussert, akute und körperliche Symptome zu zeigen, wohingegen vielseitig belastete Menschen chronische und seelisch-geistige Beschwerden entwickeln und damit in ihrer Lebensführung nachhaltig eingeschränkt werden. So wird die Fähigkeit, ab und zu Fieber zu zeigen, wie sie bei kleinen Kindern meist vorhanden ist, als positives Zeichen gewertet. Die Lebenskraft wird mittels eines Schemas abgeschätzt, das zwölf Ebenen umfasst.
Ein zweites von Vithoulkas entwickeltes Modell besagt, dass die Symptome des Patienten unter Umständen unterschiedlichen homöopathischen Mitteln zugeordnet werden können, um sie so in umgekehrt chronologischer Reihenfolge durch eine Abfolge mehrerer Mittel zu heilen. Dabei werden die Mittel graphisch als übereinander liegende unterschiedlich gewellte Schichten symbolisiert, sodass auch die älteren Schichten noch Symptome an der Oberfläche zeigen können.
Der Organismus zeigt sich in drei hierarchisch übereinander geschichteten Hüllen: physische, psychisch-emotionale und mentalgeistige Ebene; eine Koordination der drei Hüllen findet durch die tiefer liegende dynamische Ebene, welche die drei Hüllen durchdringt. Diese dynamische Ebene ist ein elektrodynamisches Feld mit einer ganz bestimmten Eigenfrequenz. Krankheit entsteht, wenn ein Reiz die Vibrationen auf der dynamischen Ebene stört und damit das Abwehrsystem mobilisiert. Krankheiten beeinflussen alle drei Ebenen und verlaufen von der äusseren zur Inneren Hülle. Die Abwehrreaktion ihrerseits manifestiert sich in Form von Krankheitssymptomen. Homöopathische Mittel sind imstande das Resonanzfelder dynamischen Ebene zu beeinflussen und darüber die Krankheit bekämpfen.
Miasmen sind krankheitsunterhaltende Prädispositionen, die drei klassischen Miasmen werden um das Krebs- Tuberkulose- und das iatrogene Miasma erweitert. Verschiedene Prädispositionen können sich einander überlagern. Die Miasmenlehre steht bei Vithoulkas bei der Analyse des Patientenzustandes und der darauf folgenden Arzneiverodnung jedoch weniger im Vordergrund als z.B. bei Rajan Sankaran.
Homöopathische Mittel werden nicht nur nach der Symptomenübereinstimmung gewählt, sondern auch nach deren allgemeinen Ähnlichkeit mit der mentalen, psychischen und körperlichen Konstitution eines Menschen. Um diese Ähnlichkeit zu erfassen bedarf es eines Sinnverständnisses der Arzneimittel (Mittelessenz).
Vollständiges Symptom
Vollständige Symptome umfassen die Ätiologie einer Krankheit bzw. Beschwerde, die Lokalisation (einschliesslich Ausdehnung und Ausstrahlung), Beschwerdequalität, Modalität und Begleitsymptomatik. Sie sind von hohem Wert für die Fallbeurteilung